Fashion

Jeans-Guide: alles rund um euren Lieblings-Style

Von GRAZIA am Dienstag, 5. November 2019 um 09:13 Uhr

Sie ist und bleibt der Top-Favorit in Sachen Mode: die Jeans. Doch wie unterscheiden sich eigentlich die verschiedenen Schnittformen? Welche Jeans passt am besten zu mir? Und muss es immer eine echte Markenjeans sein? Wir haben uns für euch umgehört und sind auf einige interessante Fakten gestoßen. Voilà: Hier ist unser ultimativer Jeans-Guide!

Die perfekte Passform für euren Style

Loose Fit, Bootcut und Boyfriend: Hinter solchen und ähnlichen geheimnisvollen Bezeichnungen verbergen sich die unterschiedlichen Jeans-Passformen. Und das ist auch gut so, denn die verschiedenen Schnitte sorgen dafür, dass es für wirklich jede Frau und jeden Figurtyp die perfekte Jeans gibt.

Als absoluter Klassiker gilt beispielsweise die Passform Regular Fit. Sie steht für einen geraden Beinverlauf und den typischen Five-Pocket-Style mit jeweils zwei Gesäß- und Eingriffstaschen sowie einer kleinen Münztasche. Ein modischer Evergreen, der manchmal auch als Straight Leg Cut bezeichnet wird. Ideal fürs Büro! Soll die Jeans am Gesäß und an den Oberschenkeln etwas lockerer sitzen, ist die Passform Comfort Fit die richtige Wahl. Sie lässt sich ganz besonders bequem tragen und schenkt euch mehr Bewegungsfreiheit. Noch lässiger ist eine Loose Fit Jeans. Hier ist die Hüftform relativ weit, während die Beine nach unten hin schmaler und keilförmiger zulaufen.

Absolut im Trend liegen derzeit Boyfriend Jeans. Charakteristisches Merkmal ist hier der typische Oversized-Cut. Die Jeans wirken so, als hättet ihr sie mal eben aus dem Schrank eures Freundes geschnappt und übergezogen: lässig, weit und (scheinbar!) eine Nummer zu groß. Ideal für alle, die Wert auf einen gemütlichen Tragekomfort legen!

Enganliegende Jeans tragen dagegen die Bezeichnung Slim oder Tight Fit. Sie sind sehr körperbetont, haben einen schmalen Beinverlauf und betonen eure weibliche Silhouette. Getoppt werden sie lediglich von der knallengen "Röhre", die im Fachjargon Skinny Fit heißt. Sie fühlt sich schon fast wie eine zweite Haut an und setzt eure Kurven aufregend in Szene.

Und dann ist da noch die elegante Bootcut Jeans. Hier ist das Hosenbein leicht ausgestellt, sodass es sich auch über Stiefeln tragen lässt. Vorteil: Diese Passform streckt eure Beine optisch.

Noch mehr "Fachchinesisch" rund um die Jeans

Doch abgesehen von den Schnittformen: Es gibt noch deutlich mehr Fachbegriffe, die gerne für Verwirrung sorgen. Wir bringen Licht ins Dunkel.

  • Button Fly: ein Hosenschlitz mit Knopfleiste

  • Zip Fly: ein Hosenschlitz mit Reißverschluss

  • High-Waist: eine Jeans mit besonders hoher Taille

  • Low-Waist: eine Jeans mit besonders niedriger Leibhöhe

  • Baggy: eine extrem weite Jeans, sitzt noch unterhalb der Hüfte


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Die aktuellsten Trends in der Jeans-Mode

Auf der Beliebtheitsskala derzeit ganz weit oben: Dark Denim. In einem sehr aufwendigen Verfahren mit mehreren Färbevorgängen wirken die Jeans fast schwarz: aber eben nur fast. Dieser sehr dunkle Ton lässt sich toll kombinieren und ist gerade in den Herbst- und Wintermonaten extrem angesagt. Vorteil: Dark Denim wirkt ausgesprochen "clean" und edel und ist somit fürs Büro genauso gut geeignet wie für den Abend beim schicken Italiener.

In der Freizeit und im Alltag sorgen auffallende Ziernähte und Stickereien für gute Laune. So manche Jeans zeigt sich jetzt auch mit aufgesetzten Taschen und/oder charmanten Farbtupfern. Klarer Fall: Damit schlagt ihr dem herbst- und winterlichen Einheitsgrau ein Schnippchen!

Ebenfalls voll im Kommen:

  • Bodenlange Palazzo-Jeans im Marlene-Stil mit extrem weitem Schlag

  • Side Stripe Jeans mit auffallenden Seitenstreifen, die je nach Modell breit oder dünn, bunt oder sogar glitzernd ausfallen

  • Redone Jeans mit unterschiedlichen Denim-Nuancen. Sie sehen aus, als wären sie aus mehreren Jeansresten zusammengeschneidert worden

  • Ultra Cuff Jeans mit extra breitem Saum am Hosenbein

Darum sollte es nach Möglichkeit eine gute Markenjeans sein

Ob euch eine Jeans perfekt steht, hängt vor allem von ihrem Sitz und ihrer Verarbeitung ab. Minderwertige Ware ist selten formstabil und leiert schnell aus, sie hängt oft schon nach kurzer Zeit wie ein trauriger Sack an euch herunter. Die Investition in eine gute Markenjeans lohnt daher immer, denn dann habt ihr an dem edlen Stück jahrelang Freude. Trotzdem muss hochwertige Markenware nicht zwingend teuer sein und selbst Designerjeans sind häufig zu einem erschwinglichen Preis zu bekommen. So findet ihr beispielsweise in Outlet-Stores eine sehr große Auswahl an qualitativ anspruchsvollen Jeans namhafter Hersteller. Heutzutage müsst ihr dafür noch nicht einmal lange Anfahrtswege in Kauf nehmen, denn ihr könnt eure Lieblings-Jeans z.B. von Calvin Klein ganz bequem online im Online Outlet shoppen. Grundsätzlich sollte mindestens eine wirklich gute Jeans immer zur Basic-Ausstattung eures Kleiderschranks gehören. Sie könnt ihr dann zu quasi allen Gelegenheiten tragen und ganz nach Lust und Laune immer wieder anders kombinieren.

Bei Jeans nicht am falschen Ende sparen

Unser Jeans-Guide hat euch geholfen, die passende Schnittform zu finden? Die aktuellen Trends haben euch neugierig gemacht? Dann solltet ihr beim Kauf eurer neuen Lieblingsjeans nur noch auf eine erstklassige Qualität achten. So erspart ihr euch Enttäuschungen und könnt jeden Tag aufs Neue sicher sein, in eurer Jeans eine unwiderstehlich tolle Figur zu machen!


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