Fashion

MBFW Interview: Alina Süggerle von Frieda Gold

Von GRAZIA am Donnerstag, 10. Juli 2014 um 13:20 Uhr
Nach der Schumacher Show, mit übergroßer Prada-Brille und einer Grippe - so haben wir Alina Süggerle, Frontfrau der Band Frieda Gold, in Berlin während der Mercedes-Benz Fashion Week, getroffen. Für uns hat sie sich kurz Zeit genommen und über neue Projekte, ihre aktuelle Single und natürlich über die Fashion Week, gesprochen.

Wie fandest Du die Show?

Die Location ist wunderschön. Es ist immer besser und spannender wenn's Offside stattfindet und nicht da, wo die anderen zeigen. Schumacher ist sich unheimlich treu geblieben und zieht ganz konsequent seine feminine Linie durch. Die Musik war wunderbar. Progressiv, ein Tacken drüber. 

 

Welches Piece wird gleich geordert?

Das was ich anhabe. Ich hoffe, das darf in meinem Kleiderschrank hängen bleiben. Ich habe es mir ganz kurzfristig bei Dorothee ausgesucht. Ich habe dieses mal ganz entspannt, von Tag zu Tag, meine Outfits geplant. 

 

Welche Shows machst Du noch?

Ich hoffe, dass ich überhaupt noch durchhalte. Uns (die Band) hat alle die Grippe erwischt - der ganze Haushalt quasi. Die Hitze, gepaart mit Grippe ist gerade mein Problem leider. Wir sind ja auch was ganz anderes gewöhnt. Auf der Bühne, als Musikerin muss man schwitzen. Ganz wichtig, wenn ich von der Bühne komme. Hier ist es natürlich unpassend. Deshalb haben wir da auch ein anderes Verhältnis zu. 

 

Wer würde Dich in der Front Row neben Dir nervös machen?

Wir begegnen vielen tollen Leuten. Wir haben aber auch gelernt, dass man jeden Menschen als Menschen nimmt. Klar ist es manchmal beeindruckend, was jemand erreicht hat, aber es ist nur ein Mensch. Ich rede mit dem dann so wie mit anderen auch. 

 

Mit welchem Designer würdest Du später gerne feiern gehen?

Wir sind nicht so feierwütig. Die einzigen Partys, die wir machen sind die Backstage nach einem Auftritt. Wir sind keine Clubgänger.

 

Zur WM: Was interessiert Dich am meisten?

Mich interessiert bei der WM vor allem der Mind-Set. Wir sind nicht nur allgemein, technisch gut aufgestellt, sondern der Wille ist da. Ich hatte vorher immer das Gefühl, dass wir Deutschen uns das mal von anderen Teams bzw. Ländern abgucken können! Es ist wichtig, dass man in dem Moment weiß, dass man für eine Nation antritt. Da ist nichts Verwerfliches dran. Wir haben jetzt ein anderes Bewusstsein - anderen Stolz. Da ist es wichtig wieder dazu zu kommen, stolz zu sein. Ich habe jetzt das Gefühl, dass die Jungs das alle so machen! 

 

Wer ist Dein Lieblingsspieler?

Manuel Neuer!

 

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