Fashion

Meghan Markle: Deshalb wählte sie ein so schlichtes Brautkleid

Von Frederika am Montag, 21. Mai 2018 um 13:06 Uhr

Viele waren von Meghan Markles Brautkleid enttäuscht, doch sie entschied sich ganz bewusst für eine schlichte Variante…

Es gab viele Gerüchte über Meghan Markles Brautkleid – als die Herzogin von Sussex sich dann am Samstag in einem simplen Entwurf der britischen Designerin Clare Waight Keller aus dem Hause Givenchy zeigte, waren viele überrascht, hatte man doch mit einer etwas verspielteren Variante von Ralph & Russo, Roland Mouret, Erdem oder Stella McCartney gerechnet. Stattdessen war der Look der Braut eher schlicht, dafür aber unglaublich elegant. Von der Presse wurde er trotzdem als "langweilig" betitelt – man hätte sich gewünscht, Meghan hätte mehr von ihrem modernen persönlichen Stil gezeigt. Je länger die dunkelhaarige Schönheit jedoch an der Seite ihres Prinzen stand und ihn über beide Ohren anstrahlte, desto klarer wurde es: Das Kleid war ihr Kleid! Wir verraten euch, warum sie sich für die klassische Variante entschied…

Meghan Markle: Ihr Brautkleid sollte ein Signal an das Königshaus senden

Meghan ist neu im Königshaus und den royalen Verwandten ihres Ehemannes noch nicht so lange bekannt. In der Presse steht sie wegen ihrer Hollywood-Vergangenheit immer wieder in der Kritik – sie bringe zu viel Aufregung, zu viel Glamour, einen zu hohen Starfaktor in den Palast. Doch Meghan hat sich in Harry verliebt und will den Rest ihres Lebens an seiner Seite verbringen – dafür haben beide viele Hindernisse überwunden. Um vor der Queen und der Königsfamilie zu zeigen, dass sie niemandem die Show stehlen will, soll sie sich für ein dezenteres Hochzeitskleid entschieden haben. Zum einen wollte sie Herzogin Kate als royale Stilikone, deren Brautkleid die Hochzeitsbranche veränderte, nicht in den Schatten stellen. Zum anderen wollte sie auch dem britischen Volk zeigen, dass es immer noch die Hochzeit ihres Harrys ist, die Hochzeit des kleinen Jungen, den eine ganze Nation ins Herz schloss, als er mit gebrochenem Herzen hinter dem Sarg seiner verstorbenen Mutter Diana hergehen musste. Der Givenchy-Entwurf sollte zeigen, dass Meghan die Traditionen der britischen Monarchie anerkennt, sie würdigt und davon absieht, diese durch amerikanisches Hollywood-Getue zu überbieten.

 

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Meghan Markle: Deshalb fiel ihre Wahl auf Givenchy

Das französische Modehaus Givenchy wird von der britischen Artistic-Direktorin Clare Waight Keller geleitet. Sie ist die erste Frau an der Spitze des Labels – dass Meghan sich für sie als Designerin ihres Brautkleides entschied, könnte auch einen feministischen Hintergrund haben. In einem offiziellen Statement des Kensington Palastes heißt es: "Nachdem sie Ms. Waight Keller Anfang 2018 getroffen hat, entschied sich Ms. Markle wegen ihrer zeitlosen und eleganten Ästhetik, tadellosen Schneiderei und ihrem entspannten Auftreten mit ihr zusammenzuarbeiten.Auch die britischen Wurzeln der Designerin sollen demnach eine Rolle gespielt haben.

Alle Details zum Brautkleid der Herzogin von Sussex

Das weiße Haute-Couture-Kleid bestand aus sechs Nähten, die den offenen Bateau-Ausschnitt hervorhoben und sich bis in die Schleppe erstreckten. Zudem wurde ein Unterrock aus dreifacher Organza-Seide angebracht. Die spitzen Brautschuhe wurden aus "Herzoginnen"-Seide gefertigt. Der fünf Meter lange Schleier war mit Spitze versehen und wurde von Hand mit 53 Blumen zu Ehren der 53 Länder des Commonwealth bestickt. Auf Wunsch des Brautpaares kamen eine Winterblüte, die im Garten des Kensington Palastes wächst, sowie eine kalifornische Mohnblume als Anspielung auf die Heimat der Schauspielerin hinzu. "Wir wollten einen zeitlosen Look kreieren, der die ikonischen Codes aus Givenchys Geschichte aufgreift und gleichzeitig Modernität durch schlanke Linien und scharfe Schnitte vermittelt", erklärte Waight Keller in einem Interview.

Meghan ergänzte ihren Look mit Diamant-Ohrringen aus Weißgold von Cartier und einem passenden Armband. Die Queen persönlich lieh ihr zusätzlich eine Bandeau-Tiara, die einst Queen Mary gehört hatte. Mit strahlendem, natürlichen Make-Up und einem eleganten Messy Bun wurde der Hochzeitslook abgerundet. Der Brautstrauß, den die 36-Jährige in der Hand hielt, hatte Prinz Harry am Tag vor der Hochzeit eigenhändig aus dem eigenen Garten gepflückt.

Keine Frage: Meghan sah an ihrem großen Tag umwerfend aus! Dass hinter ihrem royalen Brautkleid mehr steckt, als eine modische Entscheidung, ist verständlich – schließlich wird sie mit dem Eintritt in die Königsfamilie genauestens beäugt und möchte es sich mit der Queen und dem britischen Volk nicht gleich verspaßen. Dass sie sich für einen simpleren Look entschied, dürfte insgesamt deshalb doch eher gut augenommen worden sein – schließlich wird die neue Herzogin von Sussex noch jede Menge weitere, möglicherweise weniger bedeutende Auftritte haben, an denen sie sich modisch etwas freier bewegen ihren eigenen Stil zum Ausdruck bringen kann – und darauf freuen wir uns schon! 💕

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