Fashion

Stola – kleine modische Raffinesse mit Pfiff

Von Isabella am Dienstag, 30. April 2019 um 15:41 Uhr

Die Stola ist wieder im Kommen. Eigentlich waren sie noch nie richtig weg, aber in den letzten Jahren wurde das raffinierte Detail doch etwas vernachlässigt. Um so schöner ist es, dass die Stola jetzt wieder mehr im Mittelpunkt steht und so manchen Hals ins rechte Licht rückt. Wir zeigen euch, wie ihr eine Stola tragen könnt und zu welchen Kleidungsstücken sie am besten passt. Eigentlich könnt ihr von den langen, schmalen Tüchern gar nicht genug haben, denn sie können kaschieren, in Szene setzen, wärmen und Schweiß auffangen und noch so vieles mehr.

Woher kommt die Stola?

Eine Stola ist keine Erfindung unserer Zeit. Bereits im 6. Jahrhundert kannte man die Stola. Damals gehört sie noch zum kirchlichen Gewand. Und auch damals kannte man schon unterschiedliche Tragweisen. Zum Modeaccessoires wurde die Stola erst viel später. Inzwischen ist sie gar nicht mehr aus der Mode wegzudenken.

Stola im Modetrend – Schulterblickfang für modische Damen

Stolen sind im Modetrend. Das Accessoire könnt ihr zu vielen Kleidungsstilen kombinieren. Dabei macht ihr im Winter wie im Sommer eine gute Figur, wenn ihr eine Stola tragt. Der trendige Schal ist auch sehr gut geeignet, um kleine figürliche Schwächen zu überspielen und gelungene Formen in Szene zu setzen. Eine Stola kann eine schöne Schulterpartie unterstreichen aber auch etwas rundliche Oberarme verstecken.

Die Stola ist nicht nur zum Abendkleid ein passendes Accessoires. Auch zu Denim und Bomberjacken lässt sich der Schal gut tragen. Wählt für derbe Jeansjacken eine Stola, die ruhig etwas farbiger ist. Beim Material müsst ihr keine Abstriche machen, denn „gleich und gleich gesellt sich gern“ gilt hier ebenso wie „Gegensätze ziehen sich an“. Es muss also nicht unbedingt die Baumwoll-Stola sein, ihr dürft auch ruhig zu Seide oder Kaschmir greifen.

Styling-Tipps für die Stola

Die Stola gibt es heute in unzähligen Farben und Materialien. Ob Jeans oder Abendkleid, die Stola könnt ihr zu fast jedem Kleidungsstück tragen. Entscheidend ist nur die Auswahl des Materials und der Farbe.

Für den großen Auftritt am Abend solltet ihr euch für exklusive Stoffe wie Seide entscheiden. Für den Alltag in Jeans oder Cordhosen ist eine robuste Stola aus Baumwolle oder Wolle perfekt. Im Geschäftsleben sollte das Material schon etwas edler sein. Mit Kaschmir oder feiner Viskose seid ihr zum Kostüm gut beraten.

Farblich gibt immer eure Kleidung den Ton an. Die Stola wird Ton in Ton getragen oder darf als Highlight hervorstechen. Gerade im Alltag könnt ihr mit einer gemusterten Stola im frechen Grafik-Print oder im klassischen Karo-Designs Akzente setzen, die eure Kleidung vorteilhaft unterstreichen.

Wie trägt man eine Stola?

Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Der Klassiker ist derzeit die Stola doppelt zu nehmen, sich um den Hals zu legen und die Enden durch die Schlinge zu ziehen. Aber die Mode ändert sich und auch der Trend bei den Trageformen. Bei eine Wollstola ist besonders der Twister angesagt. Dabei wird das Tuch um den Hals gewickelt und die beiden Enden werden dann um das Tuch gewunden. Twister wirkt besonders bei mehrfarbigen Stolen sehr raffiniert. Ihr könnt das lange Tuch auch einfach nur um den Hals legen und die Enden locker fallen lassen. Lange Zeit war die asymmetrische Form beliebt, bei der auf einer Seite die Stola über der Schulter gekreuzt wurde. Ein Ende fiel vorn herab, das andere auf dem Rücken.

Bei Abendkleidern ist es besonders vorteilhaft, die Stola über den Schultern zu tragen und in den Armbeugen zu halten. Viele weibliche Stars trugen die Stola auf diese Weise. Besonders Grace Kelly war dafür bekannt, ihre Stola so zu tragen. Altbacken ist die Trageform noch lange nicht. Sie steht für Eleganz. Das leichte Tuch bedeckt zu viel Freizügigkeit und schützt etwas vor kühlen Temperaturen.

Dieses Jahr sollte in eurem Kleiderschrank also unbedingt eine Stola ihren festen Platz haben. Vielleicht legt ihr euch auch mehrere zu und seid so für jede Gelegenheit gerüstet. Verschiedene Farben und Materialien machen es möglich.