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OMG: Moschino macht jetzt auch Möbel

Von Frederika am Donnerstag, 30. März 2017 um 16:05 Uhr

Moschino ist für seine extravagante Pop-Art Mode bekannt. Jetzt setzt das Label zum ersten Mal seine ikonischen Pieces in Möbel um…

Aufgepasst Mädels, denn auf diese Kollektion wart ihr bestimmt nicht vorbereitet: Moschino macht jetzt Möbel! Zugegeben: Die überdimensionalen Interiorstücke treffen nicht jeden Geschmack, doch bestaunenswert sind sie auf jeden Fall.

Wie die Idee einer eigenen Möbelreihe ins Leben gerufen wurde? Das Vorhaben hängt mit Moschinos neuem Creative Director Jeremy Scott zusammen. Er gilt als der erfurchtsloseste Designer der Welt, das modische Equivalent zu Andy Warhol und "der neuste Rebel der Fashionbranche". Genau wie Moschino-Gründer Franco sieht er Mode als Form des Protestes, entsprechend normwidrig sind seine Designs.

In Kooperation mit dem, ebenfalls italienischen, Möbelhersteller Gulfram bereitet sich Moschino nun darauf vor, bei der Milan Design Week vom 4. bis zum 9. April seine Möbelstücke zu präsentieren. Beide Brands lieben Pop-Ikonographie und das wird beim Anblick der, mit allem Respekt, sonderbaren Stücke, mehr als deutlich.

Moschinos erste Möbelkollektion – So sieht sie aus:

Größter Hingucker der Kollektion ist das ikonische Red-Lips-Sofa. Im Original von Gulfram selbst verkauft, hat Scott dem coolen Piece jetzt noch einen klassischen Moschino-Zipper verpasst. Passend dazu heißt die Linie übrigens "Moschino kisses Gulfram" – ein humorvolles Kopfnicken in Richtung des Couch-Klassikers.

Aber das rote Knallsofa ist mit Abstand nicht das einzig auffällige Piece der Möbelreihe – auch bei den drei weiteren Items müssen wir erst noch zweimal blinzeln, bevor wir unseren Augen wirklich trauen. Ein riesiger Schrank in Bikerjackenform, die an Moschinos "Trompe L‘Oeil Biker Jacket Handbag" erinnert, soll unserem Bedroom das gewisse Etwas verleihen. Auch toll: Das High-Heel-Regal, in dem unsere Bücher auf jeden Fall besser zur Geltung kommen würden, und dazu gleich ein passender Pump-Sessel.

 

What‘s not to love? Einen kleinen Knackpunkt hat unser XXL-Möbelkauf leider noch: Allein für das Sofa müssen wir mehr als 7000 Euro hinblättern. Da fahren wir dann wohl doch lieber zu Ikea… 😳

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