Fashion

Peinlich: Vogue USA mogelt

Von Gast (nicht überprüft) am Donnerstag, 9. Februar 2017 um 10:52 Uhr

In der Märzausgabe will die amerikanische Vogue die moderne Frau feiern. Doch das geht gründlich nach hinten los… Warum? Wir verraten es euch.

Nicht zum ersten Mal erleben wir einen "Fail" auf einem Magazincover, dieses Mal ist die amerikanische Vogue (gewollt oder ungewollt) ins Retusche-Fettnäpfchen getreten. Besonders schade: Eigentlich steckt hinter dem Cover eine schöne Idee, denn das Magazin möchte die moderne amerikanische Frau und ihre Vielfalt feiern. Doch dies hat nicht so ganz geklappt...

 

Ein von Vogue (@voguemagazine) gepostetes Foto am

Für das Cover der Märzausgabe hat die U.S. Vogue gleich sieben (!) Top-Models abgelichtet. Liu Wen, Ashley Graham, Kendall Jenner, Gigi Hadid, Imaan Hammam, Adwoa Aboah und Vittoria Ceretti posieren am Strand für das Magazin. Die sieben Models spiegeln den Einfluss verschiedener Nationen und Kulturen wider, wie zum Beispiel China, Ägypten, Niederlande, Palästina, Afrika und Italien. Soweit, so gut. Immerhin ist Amerika von den unterschiedlichsten kulturellen Einflüssen geprägt worden.

Muss die moderne Frau die Maße 90-60-90 haben?

Auch wenn auf dem Cover der Vogue verschiedene Ethnien abgelichtet sind, so einiges fehlt noch. Die "Shades of Nude" sind nicht so abwechslungsreich, wie sie sein könnten und sollten. Außerdem auffällig: Die Models haben alle eine traumhafte Figur. Wenn wir alle sagen, dann meinen wir auch alle. Umso mehr stört uns das Posing rund um Ashley Graham…

Ist "Oversize" auf einem Cover nicht ok?

Oversize-Model ist eine Formulierung, die eigentlich ganz und gar unpassend ist. Immerhin sind die Frauen meistens alles andere als Übergröße. Besonders an der wunderschönen und kurvigen Ashley Graham haben wir nichts auszusetzen. Dennoch verdeckt sie mit ihrem Arm als einzige ihren Oberschenkel, während alle anderen Models sich gegenseitig mit freiem Bein in den Arm nehmen.

Hinzu kommt: Der Arm von Gigi Hadid sieht unendlich lang aus, dank der Länge kann er die Taille von Ashley umfassen, dafür sieht er aber unnatürlich aus. Was wollte die Vogue damit wohl bezwecken?

"Ich habe mich entschieden so zu posieren, niemand hat mir gesagt, dass ich es so machen soll", verteidigt sich das Model bei Instagram. Nichtsdestotrotz erweckt das Posing bei dem einzig kurvigen Model einen anderen Eindruck…

"Diversity"? Nicht auf diesem Cover

Ganz ehrlich, wenn wir von einem Beitrag eines renommierten Magazins hören, der die Vielfalt und moderne Frau feiern soll, dann wollen wir dem glauben. Doch leider enttäuscht uns die Vogue, denn die Frauen feiern nicht wirklich die Vielfalt der Körper und Figuren. Die Models sind alle nahezu identisch angezogen, selbiges gilt für Frisur und Make-Up. Unterschiede? Die gibt es kaum.