
Burgunder galt bislang als der verlässliche Klassiker der kalten Jahreszeit, satt, warm, aber irgendwie erwartbar. Diese Saison übernimmt eine deutlich ausdrucksstärkere Nuance seinen Platz: Rich Purple. Historisch war Violett ohnehin immer die Farbe der Könige und Kaiser, seltene Purpurschnecken machten den Farbstoff einst so kostbar, dass er sich nur Herrscherhäuser leisten konnten. Genau diese königliche, fast dramatische Aura schwingt auch im Herbst 2026 mit – nur eben für jeden Kleiderschrank zugänglich.
Designer lieben sie: Das macht Rich Purple jetzt zur Trendfarbe
Der Ton bewegt sich zwischen sattem Violett und tiefem Aubergine, mal mit kühlem Blaustich, mal wärmer und erdiger interpretiert. Auf den Runways ist Rich Purple diese Saison kaum zu übersehen: Roberto Cavalli, Ferragamo und Carolina Herrera zeigen den Ton in fließenden Silhouetten als Kleider-Variationen, während Loewe und Mugler ihn deutlich extravaganter und strukturierter einsetzen. Bei Chloé trifft ein lange Bluse mit Boho-Vibes auf eine stylische Ballonhose in Rich Purple, Tory Burch lässt den Farbton in einer bodenlangen, taillenbetonten Robe an Model Emily Ratajkowski förmlich leuchten. Diese Bandbreite zeigt, wie wandelbar der Ton ist: verspielt-romantisch genauso wie streng und kraftvoll – je nach Kombination.
So stylt ihr Rich Purple im Herbst
Für den Alltag reicht bereits ein einzelnes Statement-Piece. Ein Mantel, ein Kleid oder eine Bluse in Rich Purple wertet jeden sonst schlichten Look sofort auf.
Zu neutralen Basics wie Schwarz, Camel oder Cremeweiß wirkt der Farbton am edelsten und lässt sich so mühelos vom Büro bis zum Abendessen tragen.
Wer sich erst langsam herantasten will, setzt auf kleine Akzente wie eine Tasche, Schuhe oder Schmuck in Rich Purple, statt gleich ein komplettes Outfit zu wagen.
Wer mutiger ist, kombiniert den Ton mit warmem Gold oder tiefem Schokoladenbraun, ein Farbduo, das auf den Laufstegen immer wieder auftaucht und dem Look sofort Tiefe verleiht.












