Fashion

Was wir von Carrie und Co. lernen können

Von Marie am Sonntag, 27. August 2017 um 15:05 Uhr

Wir geben es ja zu: Das Leben ist kein Spielfilm und auch keine Serie. Doch wenn man die sündhaft teuren Designerschuhe und unrealistischen Liebeserklärungen mal beiseite lässt, gibt es doch das ein oder andere, das wir uns von unseren Lieblings-Seriendarstellerinnen für unser eigenes Leben abschauen können...

 

Carrie Bradshaw kennt wohl jedes Mädchen. Sie ist einer der vier Protagonistinnen der mega Erfolgsserie Hannah Horvath, gespielt von Lena Dunham, ist die Hauptrolle der Serie Zooey Deschanel, spielt die hauptrolle der Jessica Day in der Serie Lorelai Gilmore, gespielt von Lauren Graham, stellt eine der beiden Protagonistinnen der Serie Serena van der Woodsen, gespielt von Blake Lively, ist die

Text: Chiara Baluch

Carrie Bradshaw (Sex and the City):

Man muss nicht unbedingt Kolumnistin beim New York Star oder freie Autorin der US VOGUE sein, um sich seinen Frust von der Seele zu schreiben. Das gute alte Tagebuch reicht völlig aus, um die eigenen Gedanken aus dem Kopf aufs Papier zu bringen. Der Vorteil: Außer einem Selbst bekommt das Geschriebene niemand zu Gesicht. Trotzdem fühlt man sich danach befreiter und gewinnt vielleicht die ein oder andere Erkenntnis über sein Leben.

Hannah Horvath (Girls):

Kleines Bäuchlein? Wozu wurden High Waist Jeans erfunden? Die Haare liegen nicht, wie sie sollen? Endlich mal ein Grund den coolen Kurzhaarschnitt auszuprobieren! Jeder von uns hat kleine (vermeintliche) Problemzonen. Doch Lena Dunhams Alter Ego Hannah weiß, dass es für fast jedes Problem auch eine Lösung gibt. Wer dann noch erhobenen Hauptes (und mit neuer Jeans) die Straße entlang stolziert, der blickt den eigenen Makeln um einiges entspannter entgegen.

Jessica Day (New Girl):

Zooey Deschanel bringt uns als Jess in "New Girl" mit ihrer unkonventionellen Art regelmäßig zum Schmunzeln. Mehr noch: Sie zeigt uns, dass man zu sich selbst stehen sollte, egal ob einen andere belächeln, weil man vielleicht leidenschaftlich gerne Pünktchen-Kleider trägt oder bei jeder Gelegenheit anfängt zu singen. Und am Ende sind es eben genau diese kleinen Eigenheiten, die uns liebenswert und einzigartig machen.

Lorelai Gilmore (Gilmore Girls):

Die toughe Unternehmerin mit der spitzen Zunge hat sich schon als Teenager der Meinung ihrer konservativen Eltern entzogen: Statt eine Elite-Uni zu besuchen und früh zu heiraten wird sie stolze Besitzerin eines Hotels und lebt ihren Traum von der Selbstständigkeit. Es ist völlig okay, sich mal gegen den sicheren Weg und für sein Bauchgefühl zu entscheiden. Und die beste Freundin zaubert in der Küche Fünf-Gänge-Menüs. Besser geht’s nicht, oder?

Serena Van der Woodsen (Gossip Girl):

Ja okay, Serena hat wahrlich nicht die schlechtesten Voraussetzungen für eine Bilderbuchkarriere: Reiche Eltern, perfekte Beach Waves (gibt es in Manhattan neuerdings einen Strand?!) und einen Apartment voller Designerklamotten. Doch vor bösen Lästereien bleibt sie deshalb noch lange nicht verschont. Aber was bringt es einem, sich über die dummen Sprüche der Anderen den Kopf zu zerbrechen?! Stattdessen die Leute einfach reden lassen und sich auf sich selbst konzentrieren. Wie Mama schon immer zu sagen pflegte: "Die sind doch nur neidisch!".