Fashion

Modetrends 2017: Minimalismus und Zeitlosigkeit

Von Martyna am Freitag, 27. Januar 2017 um 17:38 Uhr

"Weil die Zeit sich so beeilt und so wenig bleibt von dem, was einmal war!" – stimmt, der Hamburger Singer-Songwriter Olli Schulz hat Recht: 2016 zischte nur so an uns vorbei und das neue Jahr ist noch ganz frisch hinter den Ohren. Nun ja, und jedes Jahr gibt es ja diese Sache mit den Vorsätzen und den Veränderungen. Die einen möchten mehr Sport machen, um den Body „in shape“ zu bringen, die anderen wollen einfach nur ihr Outfit updaten und in 2017 das vergangene Jahr style- und outfit-technisch um einiges toppen. Das zweite ist da natürlich weniger anstrengend und hat definitiv einen höheren Fun-Faktor. Auf was ist zu achten, um in dieser Wintersaison im Trend zu sein ohne sorry-mäßig rumzueiern? Ganz einfach: zwei Basic-Trends sollten eigentlich mit Edding an jeder urbanen Wand gekritzelt stehen: „Less is more“ und "Zeitlosigkeit is the new Zeitgeist"! Aufgepasst: In diesem Winter sind klassische zeitlose Schnitte, gedeckte entspannte Farben in Kombi mit kleinen Highlights durch dezente Akzentsetzung mit klassisch-schönen Accessoires angesagt. Die Basic-Winter-Trend-Teile: der graue kuschelige Sweater – das Top-Accessoire: die dezent-minimalistische Designer-Armbanduhr.

"Accessoires first" – aber bitte puristisch und klar

Apropos "Zeitlosigkeit" und "Zeitgeist". Welches Accessoire erscheint da im Assoziations-Frame? Richtig, der Klassiker – die Armbanduhr. Zeitlosigkeit meint hier nicht, nicht zu wissen, wie spät wir haben, weil man einfach keinen Nerv hat eine Uhr zu tragen – oder einem das schicke Smartphone die Uhrzeit anzeigt, sondern Minimalismus – die Konzentration und Reduktion auf das Wesentliche: nicht zu viel Schnick-Schnack, nichts Überflüssiges, nicht zu viel Ablenkung, aber trotzdem design-technisch "state of the art".

Das wusste schon Produkt-Design-Guru Dieter Rams: "Good design is as little design as possible. Less, but better - because it concentrates on the essential aspects, and the products are not burdened with non-essentials. Back to purity, back to simplicity".

Der Vorteil dieses "Weniger ist mehr-Dogmas": "Less is better" – um im Rams´schen Designer-Speech zu bleiben. Das heißt, je einfacher ein Design, je unaufdringlicher, desto mehr passt es zu jedem Outfit. Das Kombinieren fällt da einfacher – die Zeit hat man gespart, und das besonders als hektisches Großmädchen:

Im urbanen pulsierenden Hamsterrad zwischen "Club hopping" und Büro-Alltag ist Entschleunigung der Dagegen-Trend, um keine Zeit zu verlieren, um Zeit zu haben oder zu sammeln.

Weiß ja eigentlich jeder: Denn der Zeit-Faktor steht in den Cities von Berlin, Tokyo, Paris, Sydney bis New York auf der Prio-Liste an erster Stelle: mehr Zeit für Abenteuer und Menschen (BFF´s oder die, die man noch nicht kennt). Diesen Gedanken greift die neue Uhr PURE von Kapten & Son auf.  

Weiß eigentlich jeder: Weniger ist mehr

Durch das Einfache wird Zeit gespart, denn der Zeitmesser am Arm ist auf das Nötigste reduziert: das einfache markante Design – die schwarze-anthrazit Gehäuse-Verkleidung, entweder kombinierbar mit schwarzem oder weißem Ziffernblatt, das matte Silikonband, passend zu jeder Aktivität und zu jedem Ausgeh- oder City-Streetwear-Outfit, und die reduzierte analoge Zeitanzeige. Weiterer Plus-Punkt: die Designer-Uhr ist Saison-unabhängig, weil sie definitiv zu jedem Outfit passt.

Das Must-have der Saison: Der graue Sweater

Mit Pullis ist das ja wie mit den Jeans – die Basics hat wirklich jeder im Schrank. Noch besser, ein Sweater in grau. Denn „stylisch-dezent-lässig-Sein“ steht in dieser Winter-Saison auf der Outfit-to-do-List: der zeitlose Klassiker also – der graue Pulli.

Das Coole an dem Teil: die schier unendliche Kombinier-Fähigkeit mit sanften gedeckten Farben! Wegen der Nicht-Buntheit - ist ja bekanntlich die Definition von Grau – lässt sich der graue Sweater mit vielen Styles ohne Stress kombinieren: Less ist more! Farblich kann man im Prinzip nix falsch machen.

Da muss man sich nicht morgens so einen Kopf machen, wenn man mal wieder spät dran ist und die Frage im Kopf hämmert: OMG – Was ziehe ich an? Der graue Sweater ist da perfekt, die Zeit hat man gespart. Und bei den momentanen Minus-Temperaturen ist so ein Teil sowieso ideal. Also – zum Mitschreiben: Pullis in grau sind nicht nur kuschelig und herrlich warm, sondern auch coole Basic-Styling-Künstler, weil sie sich vielseitig und aufregend kombinieren lassen.

Egal ob als grauer Hoodie oder Rolli, als Figur-betonter Longpulli oder enger Kaschmirpullover, als Oversized-Pullover oder als Grobstrick, durch den Minimalismus geht da so einiges: Lässig – Streetwear-technisch kombiniert mit weißen Sneakers und einer schwarzen Skinny-Jeans oder Leggins. By the way: Jeans und Leggins sorgen für harmonische Proportionen, falls man sich für einen Oversized-Pulli entscheidet. Weil: die Figur sieht trotz riesigem Pulli schlank aus.

Ergo: das Jeans-Pullover-Duo ist immer eine sichere Bank, aber Ausgeh-technisch gedacht: Jeans und Pulli muss nicht immer sein – da fällt man doch nicht auf. Zu Tullröcken oder einem sexy Mini-Rock passen Oversize-Pullover – gerne auch mit XXL-Ärmeln – Wer hat eigentlich behauptet, dass man im Winter keine Röcke tragen kann? Wenn dann noch sexy Stiefeletten oder stylische Boots hinzukommen kann nix mehr schief gehen.

Check the sale

Sehr coole Sache: Wenn Winterzeit ist, ist auch gleich schon wieder Schlussverkauf-Zeit. Auf was ist zu achten? Wie gesagt, "Less is more" und "Zeitlosigkeit is the new Zeitgeist"! Und nun? Lieber weniger Teile und Accessoires in den Warenkorb, dafür aber auf die gute Qualität achten. Bei den Basics hat das oberste Priorität. Außerdem: Teile mit zeitlosen Schnitte und Farben sollten auf dem Einkaufs-Radar sein.

Übrigens, geheimer Geheimtipp am Rande: Germany's New Influencer-Bloggerin Karin Kaswurm empfiehlt für den nächsten City Trip eine schwarzen Skinny-Jeans kombiniert mit ein klassischen Shirt, stylischen Boots, einen angesagten Trenchcoat und große Shades. Dezente Akzentsetzung rules!

Falls es dann doch zu kalt ist, passt ein grauer Pulli, egal in welcher Form und wegen der Uhrzeit wisst ihr ja jetzt Bescheid!

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