Fashion

Veruschka im Interview

Von GRAZIA am Freitag, 20. Januar 2012 um 11:25 Uhr

Veruschka von Lehndorff - das erste deutsche Topmodell einmal persönlich zu treffen, war schon immer unser Traum - und fast wäre es auch bei einem Traum geblieben, denn sie backstage vor der Anja Gockel Show zu erwischen, war mehr als schwer …

Veruschka - auf wie viele Jahre Catwalk schauen Sie jetzt zurück?

Auf gar keine (lacht). Die paar Male, die ich auf dem Laufsteg war, kann ich ganz leicht zählen: Einmal Chanel, Donna Karan und Paco Rabanne und das von den 60er-Jahren an.

Wie kommt das?

Ganz einfach: Damals wurde streng zwischen Foto- und Laufstegmodel getrennt - und ich war ein Fotomodel.

Sind sie dann heute aufgeregt, wegen ihrer wenigen Erfahrung vor dem Catwalk-Job bei Anja Gockel?

Natürlich bin ich das. Aber diese Aufregung gehört dazu, sonst würde ich meine Performance auf dem Laufsteg nicht so gut machen, wie ich möchte.

Chanel, Donna Karan, Paco Rabanne und jetzt Anja Gockel. Warum haben Sie sich entschieden, für ausgerchnet dieses Label noch einmal den Catwalk zu betreten?

Mir gefällt der Independant-Charakter des Labels und, dass Anja ohne Sponsoren auskommt. Und, dass sie eine Frau ist. Es gibt viel zu wenig Frauen im Mode-Business.

Und der schwarze Overall, den sie heute als Erstes auf dem Catwalk tragen auch?

Ja, der ist super. Damit kann man überall hingehen: Zum Kaffeetrinken, zum Shoppen, ins Museum oder in die Disco Berghain.

In diesem Overall sieht man deutlich, dass sie sind nach wie vor sehr schlank, aber nicht mager sind.

Nein, ich halte auch nichts von dem aktuellen Magertrend der Models. Die machen sich doch selbst kaputt. Es müssten sich mehr Designer .- so wie Anja Gockel - für Mädchen mit Kurven einsetzen.

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