
Wenn eine Designerin mit absoluter Leidenschaft und purer Intuition kreiert, entstehen Kollektionen, die uns direkt ins Herz treffen. Auf der Paris Fashion Week hat Chemena Kamali für Chloé genau so einen Magie-Moment geschaffen: "May the love that poured into this collection endure forever" – mit diesen Worten widmet die Chefdesignerin ihre neueste Runway-Schau der unvergleichlichen DNA des Traditionshauses. Statt sich von Trends leiten zu lassen, ist Kamali ihren ganz persönlichen Obsessionen und Gefühlen gefolgt. Das Ergebnis ist eine Hommage an die Chloé-Frau: romantisch, frei und voller jugendlicher Leichtigkeit.
Nostalgische Romantik trifft bei Chloé auf Pariser Savoir-faire
Die Kollektion ist ein tiefes Eintauchen in die Archive der Maison, ohne dabei jemals altbacken zu wirken. Besondere Aufmerksamkeit schenkte Chemena Kamali den historischen “Robes de jeunes filles” (Kleider für junge Mädchen”) der Anfangstage. Zarte Broderie-Anglaise-Stickereien und meisterhaftes 19.Jahrhundert-Garndesign wurden neu übersetzt – von federleichten Organzas bis hin zu griffiger, schwerer Baumwolle. Ein weiteres Highlight: dreidimensionale Blütenstickereien im Look der 60er-Jahre, die mit Couture-Savoir-faire gefertigt wurden und den Entwürfen eine faszinierende Tiefe und Struktur verleihen.
Perfekte Kontraste: Der berühmte Chloé-Widerspruch
Was den typischen Chloé-Vibe ausmacht, sind die aufregenden Stilbrüche. Kamali kombiniert feminine Herz- und Bateau-Ausschnitte mit ausdrucksstarker Outerwear: Von den 70ern inspirierte Seemannsmäntel und Capes treffen auf schimmerndes, transparentes Vinyl im 50er-Jahre-Look. Auch das maskuline Tailoring feiert ein romantisches Comeback: Als Hommage an den ikonischen “Noel”-Anzug von 1972 schickte die Designerin Smokings mit feinen Bogenkanten über den Laufsteg. Selbst zarte Lingerie-Spitze verwandelte sie in grafische, hauchzarte Mieder – ein Sinnbild für die moderne, selbstbewusste Weiblichkeit.










