Beauty

Ganz die Mama Madonna? Lola Leon im exklusiven GRAZIA-Talk

Von Martyna am Mittwoch, 3. August 2016 um 17:09 Uhr

Sie gehört zu der momentan wohl lässigsten Mädchenclique Hollywoods und macht ihr eigenes Ding inklusive Lavendel-Haaren und Nasenpiercing. Aber als Kind eines absoluten Weltstars hätte es bei Lourdes oder Lola Leon (19), wie sie sich nennt, auch anders kommen können. Aber anstatt sich vom Erfolgsdruck einschüchtern oder zu Schabernack bewegen zu lassen, bleibt Lola ganz cool und genau wie Mama Madonna es ihr vorlebt, immer sich selbst treu. Im exklusiven GRAZIA-Talk hat Lola uns verraten, wer sie inspiriert und was sie vom aktuellen Schönheitswahn hält. 

Wenn junge Frauen nach Schönheit streben, erscheint es oft, als wollten sie jemand anders sein. Empfinden Sie das auch so?

Viele Menschen sagen, man solle sich selbst lieben, aber diese Frauen haben auch ein bestimmtes Aussehen. Es gibt weniger Vielfalt. Ich habe auch damit zu kämpfen. Der weibliche Körper steht so in der Öffentlichkeit, dass jeder meint, einen Kommentar dazu abgeben zu müssen, besonders in den sozialen Medien.

Ich mache mir viel zu viele Gedanken darüber, was andere denken. Ich versuche, das zu ändern.

Wie war es, mit Melina zusammenzuarbeiten?

Sie ist wirklich cool und eine tolle Regisseurin. Sie versteht Stellas Vision ganz genau.

Wer sind Ihre Vorbilder? Wer inspiriert Sie?

Meine Freunde inspirieren mich am meisten. Sie alle machen ihr eigenes Ding. Sie verfolgen das Ziel, der Welt etwas zu geben, für sich und für andere, aber nehmen sich gleichzeitig nicht zu ernst.

Warum haben Sie das Angebot, Teil dieser Kampagne zu sein, angenommen?

Es ist mir wichtig, viele Unsicherheiten zu überwinden; es gibt viele Menschen, die mich auf Schritt und Tritt beobachten. Das soll nicht mein Leben bestimmen. Zudem gefällt mir die Botschaft dieser Kampagne.

Könnten Sie uns in ihren eigenen Worten beschreiben, worum es bei POP geht?

Es geht darum, sich selbst zu finden. Beim Shooting der Werbekampagne konnte ich tun, was ich wollte. Ich wurde nicht unter Druck gesetzt - es war befreiend und unvoreingenommen.

Was sind Ihre Lieblingsdüfte?

Ich mag keine Düfte, die zu süß sind. Ich bevorzuge moschusartige, holzige Noten.

Das ist Ihre erste Duftkampagne - wie fühlt sich das an?

Es ist ein ganz neues Gefühl, fast etwas surreal.

Welche Eigenschaften müssen Freunde für Sie haben?

Ich liebe es, wenn jemand nicht versucht sich zu verstellen.

Was studieren Sie?

Ich studiere Musiktheater. Daran gefällt mir, dass ich in drei verschiedenen Bereichen ausgebildet werde: Singen, Schauspielerei und Tanz.

Das hört sich doch nach einer sehr erwachsenen Zukunftsplanung des Teenies an. Wir erwarten noch Großes von der lieben Lola, denn sie scheint irgendwie auf dem Boden geblieben zu sein… 

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