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Girlcrush Deluxe! Sängerin Astrid S. im exklusiven GRAZIA-Interview

Von Martyna am Freitag, 7. Oktober 2016 um 16:06 Uhr

Sie ist der Export-Schlager aus Norwegen: Astrid S. (19) kommt mit ihrem Contemporary-Pop super in Deutschland an. Und auch auf Instagram lohnt es sich der stylischen Blondine zu folgen, denn die Skandinaven sind ja bekanntlich extrem trendbewusst. Wir haben die Ex-Casting-Show-Teilnehmerin zu einem ganz persönlichen Plausch getroffen und sie natürlich über ihre Musik, Mode und Fitness ausgequetscht. Und eines können wir schon mal vorweg nehmen: Sie ist so weit von einem One-Hit-Wonder entfernt wie die gesamte Länge von Norwegen's Küsten! 

 

 

Halo ich bin du bist

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Willkommen in Hamburg, wo geht‘s für dich als nächstes hin und wie gefällt dir Deutschland so?

Sehr gut, ich war schon öfter in Hamburg und mag die Stadt sehr. Heute bin ich zwar erst vor ein paar Stunden angekommen. Ich komme gerade aus Oslo und musste mehrfach umsteigen, also war es ein leicht stressiger Morgen.

Du warst gerade mit Tryoe Sivan auf Tour, wo hat es dir besonders gut gefallen?

Tryoe und ich haben in Hamburg im Docks gespielt und ich erinnere, dass die Location in einer Straße mit vielen Bars und Stripclubs war. Ich mag das Flair hier, und habe immer mächtig Spaß!

Deine Karriere hat mit deiner Teilnahme am norwegischen Pendant von ‚DSDS‘ gestartet, wo du den 5. Platz belegt hast. Wer hat denn gewonnen, du warst so gut!

Och danke! Ein Mädchen namens Siri hat gewonnen. Sie macht Country Musik.

Ist County ein beliebtes Genre in Norwegen?

Nicht wirklich. Aber dadurch, dass der Country-Markt kleiner ist als der Pop-Markt ist, ist sie sehr erfolgreich in dem Genre.

Hast du denn noch Kontakt zu den anderen Teilnehmern oder Coaches?

Ja, ich sehe Siri und die Jury-Mittglieder häufig bei Events. Wir haben uns alle sehr gut verstanden.

Hast du deine Zeit in der Casting Show genossen? Du scheinst nicht sonderlich aufgeregt gewesen zu sein bei deinen Auftritten.

Ja, ich habe die Zeit sehr genossen. Und dass ich nicht nervös gewesen bin, liegt daran, dass ich sehr jung war. Mit 16 habe ich noch nicht verstanden, dass ich nicht nur in eine Kamera singe, sondern sich dahinter Millionen Zuschauer verbergen, die mir zusehen.

In der Show hast du auch mal zum Instrument gegriffen. Welche kannst du spielen?

Ich hatte, wie so viele, als Kind Klavierstunden. Dann habe ich mir mit 15 eine Gitarre gekauft und mir das Spielen selbst beigebracht. Dank YouTube ist das heutzutage wirklich einfach. Achso, und ich spiele die Flöte. (lacht)

Was meinst du, wenn du nicht Sängerin geworden wärst, was würdest du tun?

Das ist tatsächlich eine witzige Story, denn ich wollte eigentlich immer der Army beitreten. Das ist in Norwegen sehr beliebt, denn ein Jahr in der Army lehrt einen Heranwachsenden so viel wie fünf Jahre in der ‚normalen‘ Welt, weil es mental und physisch sehr fordernd ist. Außerdem lernt man so viele neue Menschen kennen, die einen inspirieren. Ich wollte immer Pilotin werden (lacht). Das ist das absolute Kontrastprogramm zu dem was ich jetzt mache aber das war der ursprüngliche Plan.

Als Pilotin muss man immer sehr konzentriert sein. Nun, da du deinen Karriereweg aber festgelegt hast, hast du ein Ritual für vor der Show?

Absolut! Ich schminke mich vor jeder Show selbst und kann dabei sehr gut entspannen. Beim Aufragen von meinem Eyeshadow denke ich darüber nach, wo ich welche Farbe platziere und nicht über den bevorstehenden Auftritt.

Hast du denn so starkes Lampenfieber? Sieht man dir gar nicht an.

Nicht wirklich, wahrscheinlich wegen des Make-Up-Tricks haha. Nein, ich weiß, dass ich meine Lieder singen kann und ich habe sehr viel Freude beim Performen. Ich werde in einem positiven Sinne nervös und freue mich auf die Fans im Publikum. Leider gehen die Auftritte immer so schnell vorbei.

Norwegische Musik ist gerade total angesagt. Hast du einen Insider-Tipp für Künstler, die bald auch nach Deutschland geschwappt kommen?

Da stimme ich dir total zu! Schweden hatte seine Zeit und nun sind wir dran! Es gibt gerade eine regelrechte Welle an norwegischen Mädels, die total hippe Musik machen. Für mich ist es so toll ein Teil dieser Bewegung zu sein. Ich denke da an Künstlerinnen wie Zara Larsson, Tove Lo, Aurora und Julie Bergen. Wir unterstützen uns gegenseitig. #GirlSquad ist auf jeden Fall auch in Norwegen ein trendy Hashtag (lacht).

Einer meiner persönlichen Favoriten ist dein Song ‚Hyde‘. Kannst du uns etwas über deine Inspiration zum Song sagen?

Danke dir, das freut mich sehr. Zufälligerweise habe ich gerade eben im Flugzeug meine Aufzeichnungen und Notizen zu ‚Hyde‘ gefunden. Tatsächlich habe ich das Lied 2014 geschrieben! Wow! Meine Inspiration kommt von der Novelle Dr. Jekyll and Mr. Hyde. Darin geht es um einen Professor, der ständig von seinem neuen Freund Mr. Hyde spricht, der in Wirklichkeit eine Art Doppelgänger ist. Mr. Hyde ist quasi Dr. Jekyll nach dem Drogenkonsum. Das Lied handelt davon, dass viele Menschen sich sehr stark verändern, wenn sie Alkohol trinken oder Drogen konsumieren.

Das ist wirklich interessant, denn ich habe mir z.B. vorgestellt, dass es um eine scheiternde Beziehung geht.

Genau das ist doch die Magie von Musik. Dass man sie auf verschiedene Arten interpretieren kann und auf viele Situationen beziehen kann.

Ok, lass uns endlich über Mode sprechen! Was ist deiner Meinung nach der größte Unterschied zwischen den aktuellen deutschen und norwegischen Trends?

Ich denke, dass der universelle Trend gerade die späten 90‘er und frühen 2000‘er wieder aufgreift. Das ist genau meins, denn ich Liebe es gleichzeitig trendy und trotzdem bequem angezogen sein zu können. Gerade habe ich noch mein Flugzeug-Outfit an und ich fühle mich überhaupt nicht underdressed.

Wenn du dein Leben lang nur ein Outfit tragen könntest, was für Stücke würdest du wählen?

 

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Ugh das ist eine schwere Entscheidung! Ich denke, ich würde meine rosa Sneaker, einen orangenen Skater-Skirt und ein schwarzes Basic T-Shirt mit einem pinken Blazer kombinieren. So kann ich mich mit einem Handgriff zum It-Piece in ‘Bühnen-Astrid‘ verwandeln.

Das haben wir uns doch fast schon gedacht, denn auf deinem Instagram-Account sieht man dich immer wieder in Glitzer.

 

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Ja, ich liebe es auf der Bühne zu funkeln. Ich fühle mich dann irgendwie künstlerischer und kreativer.

Hast du einen Lieblings-Retailer?

Ich liebe Acne! Dort finde ich immer hochwertige Stoffe für einen cleanen Look.

Wie schaffst du es auf Tour deine Top-Figur zu bewahren?

 

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Ja, ich muss zugeben, dass es schon schwer ist all den Köstlichkeiten zu widerstehen. Besonders, da Leute immer wieder zu mir sagen: ‘Das ist eine deutsche Spezialität, das musst du probieren!‘

Hattest du schon ein typisches Hamburger Franzbrötchen?

Siehst du, genau das meine ich! Ich muss einfach alles probieren, das ich nicht kenne. Es ist echt zu einem Problem geworden, doch ich liebe es zu essen. Aber ich habe auch immer meine Sportsachen mit um abends laufen zu gehen. So rechtfertige ich meine süßen Sünden am Tag. Und beim Joggen lernt man die Stadt auf eine völlig neue Art kennen.

Ok, tief Luft holen, denn nun kommen unsere Rapid-Fire-Fragen:

Apple oder Android? -Apple

Netflix oder Kino? -Kino

Pyjamas oder sexy Kleid? - Pj‘s! Am liebsten den ganzen Tag!

Abendessen vor dem TV oder im Restaurant? - Restaurant

Sommer oder Winter? - SOMMER

Insta-Stories oder Snapchat? Ich liebe das Original: Snapchat all the way

Zu Hause oder auf Tour? - Auf Tour

Lass dich von Astrid's engelsgleichen Stimme faszinieren und schau dir das Video zum GRAZIA-Favoriten 'Hyde' an. Für alle weiteren Infos zu der Norwegerin geht es hier lang.

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