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GRAZIA beim Schönheitschirurgen

Von GRAZIA am Donnerstag, 24. Juni 2010 um 14:28 Uhr

Catarina und Ninon von GRAZIA wagten den Schritt in die Schönheitsklinik von Prof. Dr. Mang und stellten sich seinem Urteil. Was würde der Promi-Chirurg an diesen Gesichtern verändern? Seine Antwort: Brutal ehrlich.

"Also, die Nase ist viel zu breit, das ist klar und die Augenbrauen, hmm... " Wer Prof. Dr. Mang nach seiner ehrlichen Meinung fragt, darf nicht zimperlich sein. Aber wir haben es ja nicht anders gewollt. "Brutal ehrlich", sollte der berühmteste Schönheitschirurg Deutschlands uns sagen, wie man unsere Gesichter auf Hollywood-Niveau trimmen könnte.

Zuerst ist Redakteurin Ninon dran: Nach ein paar einfühlsamen Fragen zur Herkunft ihrer Familie ("Kasachstan? Das ist ja am anderen Ende der Welt!") und einem eindringlichen Blick, zählt der Arzt in Sekundenschnelle auf, was alles fehlt zum perfekten Gesicht: "Die Nase ist zu kurz, die verlängern wir mit Ohrknorpel. Und die Augen? Die sind genetisch bedingt ja asiatisch. Die könnte man vergrößern und so den Blick offener und strahlender machen. Außerdem würde ich ein Kinn-Implantat empfehlen. Das machen wir dann mit zwei kleinen Schrauben fest."

Wummms! Das sitzt. Mitleidig drückt Catarina Ninons Hand. Doch für Gefühle ist hier kein Platz. Prof. Dr. Mang hat im Laufe seiner Karriere über 15.000 Nasen korrigiert, Patientinnen aus aller Welt pilgern in die Klinik am Bodensee, um sich den Traum vom perfekten Busen oder der idealen Nase zu verwirklichen. Tendenz trotz Krise: steigend.

Catarina guckt, als müsste sie sich gleich übergeben. Aber kneifen gilt nicht, außerdem ist Prof. Mang bereits mittendrin in der Bestandsaufnahme: "Nase, Augenbrauen und das linke Ohr müssten gemacht werden. Die Nase ist viel zu breit, die wird gebrochen und völlig neu aufgebaut. Und die Augenbrauen sitzen zu tief, das macht den Blick düster. Das Kinn? Na, das würde ja dann passen, wenn wir die Nase verkleinern würden. Aber das linke Segelohr, das müsste man anlegen..."

Auf wackeligen Beinen wankt Catarina aus dem Praxiszimmer, als der Schönheitschirug ihr tief in die Augen sieht: "Sie sind ein wunderhübsches Mädchen, machen Sie bloß nichts!" Das sehen Ninon und Catarina eigentlich auch so. Eigentlich. Trotzdem nehmen sie am Ausgang noch einen Prospekt mit. Nur für alle Fälle ...