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Allegra Versace spricht offen über ihre Magersucht

Von GRAZIA am Mittwoch, 8. Juni 2011 um 12:38 Uhr

Jahrelang hat sie eisern geschwiegen, jetzt öffnet sich Allegra Versace erstmals und gibt ihre Magersucht zu. Während ihrer schlimmsten Hungerphasen wog die Tochter von Modedesignerin Donatella Versace nur noch 32 Kilo. Sie fühlte sich "verloren" und wollte "unsichtbar" sein.

Die Erbin des Modeimperiums schwieg lange über die riesen Last, die auf ihrer Seele lag. Das Leben der Reichen und Schönen im Blitzlichtgewitter Hollywoods und der Name Versace waren für die schüchterne Allegra, die sich nach einem Leben in Anonymität und Unbeschwertheit sehnte, der Horror.

Jetzt schüttet sie im Magazin "La Republica“ ihr Herz aus. "Egal wo ich hinkam, ich war Versace. Ich konnte nicht flüchten und das tat mir weh. Ich habe Los Angeles gehasst!“ Ein Leben in unermesslichem Luxus, wie es sich viele in ihren schönsten Träumen ausmalen, war für Allegra der schlimmste Albtraum, den sie beinahe mit dem Leben bezahlte.

Denn ihr einziger Ausweg war für sie die Flucht in die Magersucht. "Ich nenne das meine Zeit der Abwesenheit. Ich war verloren in Gedanken, konnte der Realität nicht begegnen, habe meine Augen abgewendet. Ich wollte am liebsten unsichtbar werden. Denn über allem stand die Tatsache, dass ich nur eines wollte – ich wollte niemand sein, nicht erkannt werden, nicht verfolgt.“

Das Interview von Allegra und ihr öffentlicher Umgang mit ihrer Krankheit sind ein gutes Zeichen dafür, dass sie mittlerweile gelernt hat, mit dem Trubel um das Modeimperium umzugehen. Wir sind uns sicher: Mit ihrer Offenheit wird sie sicher vielen, die in der Magersucht gefangen sind, helfen können.

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