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Amal Alamuddin: So hat sie den Clooney Code geknackt

Von GRAZIA am Sonntag, 18. Mai 2014 um 15:00 Uhr

Dass sich der Hochzeitsphobiker George Clooney doch wieder verlobte, überraschte alle. Aber wie hat Amal Alamuddin das bloß gemacht?

George Clooney (53) war ja so etwas wie der Mount Everest der Hollywoodstars. Lange galt er als unbezwingbar, weil er stets betonte, nie mehr heiraten zu wollen, und seine Freundinnen zuverlässig im Jahreswagenrhythmus wechselte. Bis die britische Anwältin Amal Alamuddin (36) in sein Leben trat und ihn, den Mount Clooney, tatsächlich dazu kriegte, ihr nach wenigen Monaten Beziehung einen Sieben-Karat-Diamantring an den Finger zu stecken (den der 53-Jährige auch noch selbst designt hat!)

Wie hat Amal Alamuddin das gemacht?

Jetzt fragen sich natürlich alle (besonders seine Exen): Wie hat sie das bloß gemacht? Tja, zumindestens am Anfang setzte Amal auf eine bewährte Taktik: Sie spielte hard to get. Dreimal musste George sie anbetteln, sich von ihm zum Essen ausführen zu lassen, bevor sie einwilligte – und dann auch nur, weil er das Dinner als Diskussion über seine Arbeit für Menschenrechte tarnte. In den Monaten danach ist es ihr gelungen, das Interesse des Womanizers weiter durch Gelassenheit anzustacheln. Jedenfalls legte er sich richtig ins Zeug, um sie zu beeindrucken: plante tolle Urlaube, nahm sie mit ins Weiße Haus, machte sogar mit ihren Eltern (!) einen Jachtausflug – und auch sein Heiratsantrag war sehr exklusiv. Er stellte sich höchstpersönlich an den Herd, um ein Dinner zu zaubern.

George Clooney ist fasziniert von ihr

Es scheint ihn zu faszinieren, dass sie als erfolgreiche Businessfrau nicht darauf aus ist, sich in seinem Ruhm zu sonnen (womit sie sich von seinen Exen unterscheidet). Und dann wären da ja noch die gemeinsamen politischen Interessen: Die gebürtige Libanesin hat sich nach ihrem Jurastudium in Oxford und New York auf internationales Recht und Menschenrechte spezialisiert. Er engagiert sich leidenschaftlich für Frieden im Sudan. Klienten wie WikiLeaks-Gründer Julian Assange loben Amal: „Sie ist eine gute Freundin und eine tolle Anwältin, die keine Angst davor hat, schwierige Korruptions- oder Politikfälle anzunehmen.“

Auch Georges Mom Nina überschlägt sich geradezu vor Freude über ihre zukünftige Schwiegertochter: „Sie ist eine brillante Anwältin, eine sehr schlaue Frau auf dem Höhepunkt ihrer Karriere.“

Eine Frau eben, um die ein Mann kämpfen muss.

Text: Corinna Ophüls