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Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump: Gibt es etwa Probleme!?

Von Marvena.Ratsch am Freitag, 22. Januar 2021 um 10:19 Uhr

Auch wenn seine Amtszeit nun endgültig vorbei ist, so muss sich Donald Trump auch danach den Konsequenzen stellen. Doch aktuell scheint es Probleme mit dem Impeachmentverfahren zu geben. Welche? Das verraten wir nun!

Nachdem zu Beginn des Monats das US-Kapitol von Trump-Anhängern gestürmt wurde, musste der damals scheidende Präsident harte Kritik einstecken. Nicht nur Facebook, Twitter und Co. sperrten seine Accounts, da seine Hetze gegen die Richtlinien verstieß, auch den Demokraten reichte es endgültig und sie leiteten ein zweites Amtsenthebungsverfahren gegen den 74-Jährigen ein, was übrigens vor ihm noch kein anderer Machtinhaber der US-amerikanischen Geschichte geschafft hat. Und auch wenn Donald Trumps Präsidentschaft seit dem 20. Januar nun offiziell vorbei ist, so kann er sich den Konsequenzen der Ermittlung nicht entziehen. Nachdem es der Antrag bereits durch den Kongress geschafft hat, soll nun eine Prüfung im Senat folgen. Diese war ursprünglich einige Tage nach der Vereidigung Joe Bidens Ende Januar angesetzt, aber nun soll das Datum verschoben werden. Gibt es jetzt etwas Probleme?

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Donald Trump: Warum verzögert sich das Amtsenthebungsverfahren?

Die Stunde der Wahrheit für Donald Trump und die Antwort, ob er in Zukunft politische Ämter bekleiden oder gar noch einmal ins Rennen um die Präsidentschaft einsteigen darf, wird wahrscheinlich noch einige Wochen auf sich warten lassen. Denn die Republikaner wollen eine Verzögerung der Abstimmung im Senat bis Mitte Februar bewirken. Der Grund: Sie möchten beiden Parteien sowie dem 45. Präsidenten himself eine faire Chance geben, um sich optimal auf den Prozess mit der Anklage "Anstiftung zum Aufruhr" gegen den Immobilienmogul, der sich aktuell in seinem Resort Mar-a-Lago in Florida aufhält, vorbereiten zu können. Eine zeitliche Verschiebung kann allerdings nur dann klappen, wenn auch die Demokraten diesem Vorschlag zustimmen. Chuck Schumers Sprecher Justin Goodman hat bereits verlauten lassen: "Wir haben heute am späten Nachmittag den Vorschlag vom Vorsitzenden McConnell erhalten, der sich nur mit Anträgen im Vorverfahren befasst. Wir werden ihn überprüfen und mit ihm diskutieren." Nun bleibt abzuwarten, wann es wirklich zu einem Verfahren kommt. Aber das es dazu kommt, ist für Donald Trump unausweichlich. 

©Getty Images

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