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Angela Merkel Home-Office nach dem Ski-Unfall?

Von Arzu am Dienstag, 7. Januar 2014 um 11:44 Uhr

Schlechter Start ins neue Jahr: Angela Merkel stürzte beim Ski-Langlauf und zog sich einen Beckenring-Bruch zu.

Ski-Langlauf ist bei weitem nicht so gefährlich wie Abfahrt-Ski, die Folgen ihres Sturzes sind deshalb glücklicherweise auch nicht so fatal wie bei Michael Schumacher. Dennoch hatte die Kanzlerin nicht gerade einen schönen Start ins neue Jahr.

Während ihres Urlaubs in der Schweiz stürzte die 59-Jährige und zog sich eine Prellung sowie einen Bruch des Beckenrings zu. Derartige Verletzungen sind zwar nicht gefährlich, jedoch sehr langwierig und schmerzhaft. Eine Operation wäre aber in den meisten Fällen nicht nötig.

Auf Anordnung der Ärzte solle die Kanzlerin nun vor allem „viel liegen" und ihre Arbeit von Zuhause aus erledigen. Aufgrund dessen müsse Frau Merkel deshalb nun mehrere Termine und Reisen absagen, so der Regierungssprecher Steffen Seibert. Eine Gehhilfe soll ihr dabei helfen, die kommende Kabinettssitzung am Mittwoch (08. Januar 2014) dennoch persönlich zu leiten. Für den Fall der Fälle wird sie aber von SPD-Vizekanzler Sigmar Gabriel ersetzt. 

Der Unfall ereignete sich bereits vor Silvester in einem Dorf in der Nähe von St. Moritz. Dort verbrachte die Kanzlerin gemeinsam mit ihrem Ehemann Joachim Sauer (64) die Weihnachtstage. Beim Ski-Langlauf sei sie schließlich gestürzt. Der Grund für den Sturz ist bislang unklar.

Nur ausruhen möchte sich Angela Merkel aber dann doch nicht. In naher Zukunft will sie ihre Termine wieder persönlich wahrnehmen.

Themen
Skiunfall,
Beckenbruch