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Angela Merkel und Joe Biden: Wollen sie jetzt gemeinsam gegen Corona ankämpfen?

Von Silky am Mittwoch, 27. Januar 2021 um 10:33 Uhr

In ihrem ersten Telefonat sprachen Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Joe Biden unter anderem über eine gemeinsame Bewältigung der Corona-Pandemie. Wir verraten mehr…

Eine Woche ist die Vereidigung Joe Bidens zum 46. US-Präsidenten nun her und in diesen sieben Tagen hat der 78-Jährige schon einiges verändern können. Zum einen hat er nicht nur eine kleine Renovierung im Oval Office des Weißen Hauses vorgenommen, er hat zusätzlich Beschlüsse seines Vorgängers Donald Trump rückgängig gemacht. In seiner ersten Woche als Staatsoberhaupt stand allerdings auch ein Telefonat mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der Agenda, welches im Vergleich zur vorherigen Kommunikation mit Trump um einiges besser ausfiel. In der Vergangenheit war die Beziehung zwischen Merkel und dem Ex-Präsidenten nämlich immer wieder angespannt. Ein herzlicher und freundlicher Umgang kam eher nicht zustande. Umso schöner ist es nun natürlich, dass sich beide Länder jetzt endlich friedlich austauschen können. Im Gespräch wurden neben Themen wie Handel, die Klima-Politik und die internationale Sicherheit auch die angehende Corona-Pandemie besprochen, die die zwei Nationen nun gemeinsam bewältigen wollen.

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Joe Biden: Er möchte die Verbindung zu Deutschland vertiefen

Dass das Coronavirus aktuell wohl eines der größten Probleme weltweit ist, ist kein Geheimnis. Aus diesem Grund war die angehende Pandemie beim ersten Telefonat zwischen Angela Merkel und Joe Biden ein wichtiges Thema. Laut Regierungssprecher Steffen Seibert habe Merkel Biden demnach zugesagt, dass sie den US-Präsidenten bei der Bewältigung internationaler Herausforderungen unterstütze. Die beiden Staatsoberhäupter waren sich zudem einig, dass für die Beseitigung des Virus' ebenfalls eine internationale Stärkung nötig sei. Zusätzlich soll Joe Biden erwähnt haben, dass er die Beziehung zwischen Deutschland und den USA vertiefen möchte. Dass sein Vorgänger in diesem Punkt nicht sonderlich erfolgreich war, spielte bei dieser Aussage sicherlich eine große Rolle. Angela Merkel habe Joe Biden zudem zum Amtseintritt gratuliert und zur Rückkehr der USA in die Weltgesundheitsorganisation sowie in das Pariser Klimaschutzabkommen beglückwünscht. Beides waren Punkte, von denen sich Donald Trump trennte. Auch von einem Treffen war die Rede, denn Merkel lud den US-Präsidenten nach Deutschland ein. Natürlich erst dann, wenn die aktuelle Situation es erlaube.

ⒸGetty Images

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