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Asma al-Assad: Frau des syrischen Diktators im Shoppingwahn

Von GRAZIA am Freitag, 16. März 2012 um 14:30 Uhr

Tausende geheime e-Mails legen offen, dass der syrische Despot Baschar al-Assad und seine Frau Asma mit dem Herunterladen von Musik, zynischen Videos und Luxus-Shopping beschäftigt ist, während das Land von dem Regime blutig Niedergeschlagen wird.

Syrien - Auf den Tag genau fielen heute vor einem Jahr die ersten tödlichen Schüsse auf Demonstranten. Zehntausende Flüchtlinge haben bereits die Grenzen zur Türkei überschritten, doch das Präsidentenpaar al-Assad richtet sich jetzt erst häuslich ein…

Das belegen mehr als 3000 Mails, die dem britischen "Guardian" von einem Hacker zugespielt wurden. In diesen kommuniziert der Diktator Baschar al-Assad mit seiner Ehefrau Asma und seinen engsten Beratern.

Der Inhalt des Mailverlaufs gleicht einem virtuellen Luxus-Shoppingtrip:

Präsident Baschar al-Assad greift für iTunes-Tracks tief in die Tasche, welche er sich mit einem amerikanischen Nutzerprofil erschließt. Anders geht es auch nicht, da das US-Handelsverbot, welches seinem eigenen Land vorliegt, jeglichen Transfer untersagt.

Regelmäßig schickt er seiner Gattin Songs, zuletzt „God Gave Me You“ von Blake Shelton. Darin heißt es: „Die Person, die ich seit einiger Zeit bin, ist nicht, was ich sein möchte. Doch du bleibst bei mir. Siehst, wie der Sturm vorüberzieht.“

Liebe bleibt, wo sonst Zerfall sich breit macht. Die Auswahl des Textes scheint sein schlechtes Gewissen über das Leid des Volkes zu implizieren.

Die Mails seiner Gattin sind da weniger nachdenklich. Asma al-Assad ist mit Luxus-Shopping beschäftigt:

4.150 Dollar (ca. 3.160 Euro) für eine Ming Vase vom Edelkaufhaus Harrods
13.500 Dollar (ca. 10.300 Euro) für Louboutins aus Kristall
46.000 Dollar (ca. 35.000 Euro) für Kronleuchter, Tische und Kerzenständer

Und das ist nur ein kleiner Auszug. Shoppen, bis die Karte glüht, während die Stadt Homs, aus der sie ursprünglich stammt, von Panzern des Regimes blutig niedergestreckt wird.

Dabei wurde sie einst international als „Syriens Lady Diana“ angesehen. In einem Porträt der US-Vogue wurde sie sogar als "Rose in der Wüste“ betitelt. Mittlerweile ist die Rose jedoch verwelkt und sie ist besser als die Marie Antoinette des mittleren Osten bekannt.

Asma al-Assads Blütezeit ist vorbei – da hilft auch frisches Wasser und ein neuer Anschnitt nichts mehr…

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