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AstraZeneca-Schock: So gefährlich ist die Zweitimpfung

Von Lena.Everling am Sonntag, 4. April 2021 um 11:10 Uhr

Am Dienstag haben Bund und Länder beschlossen, den Impfstoff AstraZeneca nur noch an Menschen über 60 zu spritzen. Doch wie gefährlich ist der Wirkstoff bei der Zweitimpfung? Wir haben die Details…

Die Corona-Pandemie und ihre verbundenen Einschränkungen und Maßnahmen haben uns seit über einem Jahr fest im Griff. Doch trotz Impfungen geht alles nur sehr schleppend voran und jetzt wurde sogar der AstraZeneca-Impfstoff, der künftig den neuen Namen Vaxzevria trägt, für Menschen unter 60 aus dem Verkehr gezogen. Der Wirkstoff hat bei 31 Menschen Hirnvenenthrombosen hervorgerufen, darunter überwiegend junge Frauen und neun von ihnen starben. Über 2.2 Millionen Menschen unter 60 Jahren haben bereits eine Erstimpfung erhalten. Zwar wurde die Empfehlung von der Ständigen Impfkommission (Stiko) eingeschränkt, jedoch haben Erstgeimpfte immer noch die Möglichkeit, sich mit diesem Wirkstoff ein zweites Mal impfen zu lassen. Doch wie groß ist das Risiko auf starke Nebenwirkungen bei der Zweitimpfung?

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AstraZeneca: Wie hoch ist die Thrombosen-Gefahr bei der Zweitimpfung?

Der Mediziner Dr. Christoph Specht äußerte gegenüber RTL: "Also ich würde mir das einfach überlegen und mit dem Impf-Arzt besprechen und dann entscheiden". Er empfehle allen Betroffenen eine individuelle Risikoabwägung. Man müsse in sich horchen und sich Fragen stellen, wie: Nutzt die Impfung mehr als das Risiko? Ist das Risiko, einen schweren Corona-Verlauf zu erleben, deutlich höher als das Risiko, sich eine Hirnvenenthrombose zuzuziehen? Auf die Frage, wie hoch das Risiko einer Hirnvenenthrombose bei der Zweitimpfung sei, antwortete er, dass die Gefahr sehr unwahrscheinlich sei. "Was man bisher weiß, ist, dass die sehr seltenen, aber doch vorgekommenen Fälle bei der ersten Impfung aufgetreten sind und nicht bei der zweiten. Jetzt kann man sagen: Na ja, es gab ja meistens nur die erste Impfung bisher und nicht die zweite. Es ist aber davon auszugehen, dass es tatsächlich, wenn es auftritt, bei der ersten Impfung passiert."

© Foto von Hakan Nural von Unsplah

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