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Baby wird „Facebook“ genannt

Von GRAZIA am Dienstag, 22. Februar 2011 um 12:02 Uhr

Haben Julia, Laura und Co. jetzt ausgedient? Aus Dankbarkeit für die zentrale Rolle, die Facebook bei der ägyptischen Revolution vom 25. Januar gespielt hat, nannte ein junger Mann seine Tochter nach dem sozialen Netzwerk – sie heißt nun "Facebook" Jamal Ibrahim.

'Ist sie nicht süß, die kleine „Facebook?' werden Freunde, Bekannten und Verwandte sagen, wenn sie sich über die Wiege der kleinen Tochter des ägyptischen Aktivisten Jamal Ibrahim beugen. Ja, richtig gehört – das Mädchen heißt tatsächlich so wie die Online-Plattform!

Ein schlechter Scherz? Nein, vielmehr eine ernst gemeinte Hommage: Während der ägyptischen Revolution stimmten sich die vorwiegend jugendlichen Kämpfer untereinander, und auch mit Mitstreitern in Tunesien und Serbien, via Facebook ab. Und konnten so den Aufstand von langer Hand planen.

Eine schöne Idee eigentlich, aber hat der stolze Vater auch daran gedacht, dass seine Tochter vielleicht wegen des doch etwas gewöhnungsbedürftigen Namen gehänselt werden könnte? Kinder können ja bekanntlich grausam sein!

Unser Vorschlag: Jamal Ibrahim sollte schnell noch andere Kinder in die Welt setzen – vielleicht einen kleinen Twitter und noch eine niedliche ICQ. Dann ist „Facebook“ wenigstens nicht alleine mit ihrem seltsamen, ähm, seltenen Namen ....