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Barack Obama: Feiert er so sein politisches Comeback?

Von Silvia am Mittwoch, 24. Februar 2021 um 11:08 Uhr

Einer der wohl beliebtesten Ex-Präsidenten aller Zeiten bleibt auch nach seiner Amtszeit unvergessen. Jetzt überrascht er mit einem ungewöhnlichen Weg zurück in die Politik…

Die Chancen für den ehemaligen Präsidenten Barack Obama standen gut, dass er seit der Amtsübernahme von Joe Biden wieder einen Fuß in der Politik fassen könnte. Immerhin war der jetzige US-Staatschef – während Obamas Regierung – acht Jahre lang seine rechte Hand und auch heute noch verbindet die beiden Demokraten eine tiefe Freundschaft. Zwar finden sich nun im Kabinett des 78-Jährigen bekannte Gesichter aus der Amtszeit seines verbündeten Vorgängers, doch der gebürtige Hawaiianer selbst ist überraschenderweise keines davon. Deshalb sucht sich der 59-Jährige jetzt einen anderen – ungewöhnlicheren! – Weg, um weiterhin bei politischen Themen mitreden zu dürfen. Dafür hat er sich keinen Geringeren als 80‘s-Musiklegende Bruce Springsteen geschnappt und mit ihm gemeinsame Sache gemacht. Ein Rockstar und ein Harvard-Absolvent/Präsident – wie soll das funktionieren?

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Politisches Comeback bei Barack Obama?

Zugegeben, ein Duett der beiden hätten wir ziemlich gefeiert! Dass Bruce Springsteen aka The Boss mit seiner rauchigen Stimme die Frauenherzen zum Rasen bringt, können wir aus eigener Erfahrung sagen. Und auch Barack Obama hat bei seinen Reden als Präsident schon die eine oder andere Zeile gesungen. Tatsächlich beruht auch das neue Projekt der beiden Freunde auf der Kunst des Sprechens und liegt damit voll im Trend der jungen Generation. Seit gestern gibt es den Podcast "Renegades: Born in the USA" auf der Streaming-Plattform Spotify zu hören, in der die zwei Amerikaner über Themen wie Vaterschaft, Ehe und die Zukunft ihres Landes sprechen. Dabei stellt Mister Obama zu Anfang die grundlegende Frage: "Wie finden wir einen Weg zurück in die amerikanische Geschichte, die uns wieder näher zusammenbringt?" In acht Folgen, die jeweils knapp eine Stunde dauern, planen der Politiker und der "Hungry Heart"-Interpret mit Humor, Tiefgründigkeit und persönlichen Einschätzungen einen Beitrag zur Meinungsbildung der US-Bürger und weltweit zu leisten. Immerhin soll die Musik- und Hörspiel-App fast 300 Millionen aktive Nutzer haben und ist somit ein sicherer Weg, um seine Ansichten einem großen Publikum mitteilen zu können. Nach Obama lautet die politische Devise nun also: Podcaster statt Präsident!

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