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#BlackLivesMatter: Diese Promis machen sich gegen Rassismus stark & so kannst auch du helfen

Von Martyna am Mittwoch, 3. Juni 2020 um 15:02 Uhr

In den USA protestieren nach dem gewaltsamen Tod von George Floyd Hunderttausende gegen Rassismus und Polizeigewalt. Auch Promis wie Blake Lively haben sich mittlerweile deutlich positioniert.

Die USA befindet sich nach dem erneuten, gewaltsamen Mord an einem schwarzen Amerikaner durch einen weißen Polizisten im Ausnahmezustand. Am vergangenen #BlackoutTuesday standen weltweit die Sozialen Medien still. Bloß schwarze Kacheln als Zeichen der Solidarität waren zu sehen. Auch auf den Profilen vieler Promis. Doch Stille oder Postings allein reichen an Support nicht aus, um jahrzehntelang angehäuften Rassismus zu protestieren, geschweige denn etwas zu verändern. Das meint auch US-Reporter Don Lemon und kritisierte kürzlich all denjenigen, die ihre riesigen Plattformen noch nicht dafür genutzt hatten, Position zu ergreifen und Rassismus keine Chance zu geben.

Proteste in den USA: Diese Stars solidarisieren sich

Mittlerweile hat beinahe jeder Promi genau das getan: Die Visibilität der Bewegung gesteigert, aufgeklärt was #BlackLivesMatters bedeutet, gespendet, protestiert oder anders vereint. Darunter auch Ariana Grande. Sie ging in L.A. auf die Straße. Beyoncé teilte ein Video mit wichtiger Message, genauso Lady GagaChrissy Teigen versprach, mindestens 200.000 Dollar an Protestanten zu spenden und sogar die politisch sonst zurückhaltende Taylor Swift positionierte sich deutlich gegen den Präsidenten der Vereinigten Staaten: "Wir werden dich im November aus dem Amt wählen", schrieb sie. Trumps rassistische Wortwahl und voreingenommenen Aktionen waren erneut in die Kritik geraten.

Blake Lively: Mit dieser Message macht sie sich sich gegen Rassismus stark

Spenden werden auch Blake Lively und ihr Ehemann Ryan Reynolds und das Paar verspricht noch mehr, wie ihr Instagram Post verrät. Denn ihnen ist es als Eltern vor allem wichtig, die kommende Generation anders zu erziehen. 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

@naacp_ldf

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"Wir setzen uns dafür ein, unsere Kinder so zu erziehen, dass sie nie mit diesem verrückten Muster aufwachsen und dass sie ihr Bestes tun, um niemals einem anderen Wesen bewusst oder unbewusst Schmerzen zuzufügen. Das ist das Mindeste, was wir tun können, um nicht nur George Floyd, Ahmaud Arbery, Breonna Taylor und Eric Garner zu ehren, sondern auch all die schwarzen Männer und Frauen, die getötet wurden, als die Kamera nicht lief."

Alle Informationen, wie ihr von Deutschland aus die Proteste in den USA unterstützen könnt, erfahrt ihr auf Blacklivesmatter-germany.de. Dort findet ihr beispielsweise alle Infos zu den Protesten sowie zu jeglichen, städtischen Kautionsfonds, könnt Petitionen unterschreiben und direkt an Geschäfte, die Opfer von Plünderung geworden sind, spenden.

Rassismus ist auch in Deutschland allgegenwärtig

 

Rassismus in jeglicher Form auch bei uns in Deutschland entgegenzuwirken, ist in vielerlei Art und Weise möglich. Wir haben eine Auswahl weiterer deutsche Organisationen gesammelt, die wir euch ans Herz legen möchten.

"Mut gegen rechte Gewalt" beschreibt sich als "das Portal gegen Neonazis" und ist ein Sammelplatz für alle Themen, Demonstrationen, Debatten und Entwicklungen sowie die Möglichkeit zu spenden. 

Pro Asyl setzt sich für die Rechte von Flüchtlingen und Migranten ein und hilft Schutzsuchenden jeglicher Art. 

NSU Watch setzt sich beispielsweise dafür ein, rassistische Morde wie der der NSU nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Hier gibt es noch mehr zu dem Thema:

Anti-Rassismus-Cola: Toleranz schmeckt in allen Farben!

Erykah Badu setzt ein Zeichen gegen Rassismus