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Brit Awards 2017: hartes Statement gegen Donald Trump und viel Liebe für David Bowie

Von Martyna am Donnerstag, 23. Februar 2017 um 10:18 Uhr

Was für eine Show! Bei den gestrigen Brit-Awards gab es mal wieder coole Performances (auch mit politischen Statements), glückliche Gewinner und eine klare Ansage für Gigis Beau Zayn Malik. Alles, was du zu der zweitwichtigsten Musik-Preisverleihung wissen musst, erfährst du hier.

Es war der David-Bowie-Abend. Der am 10. Januar 2016 verstorbene Künstler gewann posthum zwei Awards ("bester britischer Solo Artist" und den "MasterCard British Album of the Year Award"). Und auch der Ende vergangenen Jahres verstorbene, frühere Wham!-Frontmann, George Michael, wurde von seinen Liebsten während der größten britischen Preisverleihung gewürdigt. 

Ed Sheeran ist zurück!

Für die nötige Stimmung sorgten unter anderem Coldplay, die eine neue Kollaboration mit The Chainsmokers präsentierten. "Something just like this" hat definitiv das Potential, ein Sommerhit zu werden. Einer, der mit "Shape of you" bereits einen der Breakthrough-Songs des Jahres lieferte, wurde nach langer Pause mit offenen Armen und Ohren vom Publikum begrüßt: Ed Sheeran! Der Rotschopf geht in den kommenden Monaten wieder auf Tour und kommt auch nach Deutschland. Dass er seinen Groove nicht verloren hat, konnte er bei den Brit Awards ganz klar beweisen.

Katy Perry gegen Präsident Trump 

 

 

Eine, die bei ihrer Performance mächtig Gas gab, war Katy Perry. Sie durfte ihren neuen Song "Chained to the Rythm" auf der Brit Award Bühne präsentieren. Die langjährige Hillary Clinton Befürworterin, die die Demokratin bereits mehrfach in ihrem Wahlkampf unterstützte, sang, inmitten von vielen weißen Häusern, ihren sozial-kritischen Song, in dem es darum geht, in seiner eigenen kleinen Welt zu leben und nicht über den persönlichen Horizont zu schauen. Zum Ende des Songs kamen zwei überdimensional große Skelette auf die Bühne, die exakt die gleichen Outfits trugen, wie US-Präsident Trump und die britische Premierministerin und Vorsitzende der konservativen Partei, Theresa May bei ihrem Treffen Anfang des Jahres – ein klares Warnzeichen für die Briten.

Die Gewinner der Brit Awards

Über Preise durften sich außerdem die Girl Group Little Mix freuen ("beste britische Single") Für "Shout out to my Ex" räumten die Powerfrauen ab. Die Single handelt von Gigi Hadids Freund Zayn Malik, der zuvor mit Bandmitglied Perrie Edwards verlobt war… Rag‘n‘Bone Man wurde zum "besten Breakthrough Act" gekürt, The 1975 bekam den Preis als beste Band und international konnten sich Drake und Beyoncé als beste Künstler durchsetzen. Grammy-Abräumerin Adele bekam den "Global Success Award".

 

 

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