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Corona-Notbremse: Schließen Friseure, Geschäfte und Co.?

Von Jenny am Freitag, 30. April 2021 um 15:56 Uhr

Am vergangenen Samstag trat die Corona-Notbremse angesichts hoher Inzidenzen in Kraft. Wir klären auf, was das für Friseure, Geschäfte und Co. bedeutet.

Am Samstag, den 24. April, trat die Bundes-Notbremse, welche verschärfte, bundesweit einheitliche Corona-Maßnahmen zur Folge hat, in Kraft. Erst am vergangenen Donnerstag passierte das neue Gesetz den Bundesrat, wurde schließlich von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unterzeichnet und daraufhin im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Trotz einiger Bedenken, die unter anderem Saarlands Länderchef, aber auch der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Haseloff, aussprachen, gelten damit seit vergangenem Samstag härtere Kontaktbeschränkungen, nächtliche Ausgangssperren und weitere Schließungen angesichts hoher bundesweiter Inzidenzen und Corona-Neuinfektionen. Stand heute vermeldete das Robert Koch-Institut 24.329 neue Ansteckungen und 306 Todesfälle, die mit dem Coronavirus in Verbindung stehen. Ob aufgrund der Notbremse auch Friseure und Einzelhändler dichtmachen mussten, klären wir auf.

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Testpflicht und Maskenpflicht: Schließen wegen Notbremse Friseure?

Wir erinnern uns noch gut an die 11 Wochen im Winter, in denen Friseure ihre Türen schließen mussten und uns ein frischer Schnitt verwehrt blieb. Seit dem 1. März ist dies allerdings Geschichte und auch mit der in Kraft tretenden Corona-Notbremse bleibt die Angst, dass die Salons dichtmachen, unbegründet. Lediglich das Tragen von FFP2-Masken (oder vergleichbaren Masken) sowie ein negativer Corona-Test, welcher nicht älter als 24 Stunden sein darf, sind notwendig, wenn wir den Haar-Profi aufsuchen. Neben der Maskenpflicht muss also vor dem Besuch beim Friseur ein Schnelltest oder der Selbsttest – in Anwesenheit des Friseurs – erbracht werden. Der Salon selbst ist außerdem vom Bund verpflichtet, seine Mitarbeiter mindestens zwei Mal in der Woche auf das Coronavirus zu testenWelche Regeln für andere körpernahe Dienstleister wie Nagelstudios und Kosmetiksalons gilt, haben wir ebenfalls für euch zusammengefasst.

Corona-Notbremse: Was gilt für Geschäfte?

Auch für den Einzelhandel gibt es positive Nachrichten, als man zuvor vermutet hatte. Bevor der Bundestag in der vergangenen Woche seine Zustimmung gab, überarbeitete man den Gesetzentwurf. Dieser sieht nun vor, dass Click & Collect, also das Abholen bestellter Waren, unabhängig vom Inzidenzwert möglich ist. Die Option einer Terminbuchung im Geschäft bleibt außerdem bestehen – liegt die Inzidenz unter 150. Die Geschäfte des täglichen Bedarfs sind natürlich weiterhin geöffnet. Für die Gastronomie gibt es allerdings keinen Lichtblick: Immer noch müssen Restaurants geschlossen bleiben. Über weitere Neuigkeiten halten wir euch stets auf dem Laufenden!

© Getty Images

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