Hot Stories

Corona-Notbremse: Müssen Friseure schließen?

Von Jenny am Donnerstag, 6. Mai 2021 um 16:39 Uhr

Die Corona-Notbremse, die bundeseinheitlich verschärfte Maßnahmen bedeutet, ist am Samstag, den 24. April in Kraft getreten. Ob deshalb auch die Friseure schließen müssen, klären wir auf.

Endlich scheint in der Corona-Pandemie angesichts der dritten Welle, die sich abschwächt, Licht am Ende des Tunnels. Insgesamt 22.953 Neuinfektionen registrierte das Robert Koch-Institut am heutigen Tag. Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz sank deutlich auf einen Wert von 129,1. Um die Entwicklung weiter auszubemsen und die dritte Welle endlich zu brechen, trat am Samstag, den 24. April die Corona-Notbremse des Bundes mit der Änderung des Infektionsschutzgesetzes in Kraft, welche zuvor die Zustimmung des Bundestages erhielt, den Bundesrat passierte und auch nach einem Eilantrag vor dem Bundesverfassungsgericht weiter Bestand hat. Härtere Kontaktbeschränkungen, Ausgangssperren und Schließungen von Schulen sieht diese unter anderem vor. Aber müssen auch ab einem bestimmten Inzidenzwert Friseure erneut ihre Salons schließen? Wir klären diese Frage auf.

Hier findet ihr weitere spannende Themen: 

Wegen Corona-Notbremse: Müssen Friseure schließen?

Aufgrund des strikten Lockdowns mussten Friseure im vergangenen Winter über 11 Wochen hinweg ihre Salons schließen. Seit dem 1. März sind ihre Türen wieder geöffnet, allerdings bleibt die Befürchtung, dass bei steigenden Fallzahlen und einer hohen Inzidenz dieser Öffnungsschritt wieder zurückgenommen werden muss. Angesichts der Bundes-Notbremse, die seit knapp zwei Wochen gilt, ist diese allerdings unbegründet. Obwohl körpernahe Dienstleistungen – ausgenommen medizinische, therapeutische, pflegerische oder seelsorgerische Tätigkeiten – dann in Gebieten, welche die 100er-Inzidenz überschritten haben, nicht mehr möglich sind, besteht diese Reglung nicht für Friseure. Tests und Hygienemaßnahmen sollen ihre Öffnung weiterhin ermöglichen. 

Testen & Co.: Diese Regeln gelten nun beim Friseur

Jedoch sieht das neue Gesetz doch einige Änderungen und Regeln für unseren Salonaufenthalt vor, wie das Handwerksblatt schreibt: Zum einen wird das Tragen von FFP2-Masken (oder vergleichbarem Mund-Nasen-Schutz) notwendig und zum anderen besteht eine Testpflicht, sodass Kunden einen negativen Corona-Schnelltest vorweisen müssen, welcher nicht länger als 24 Stunden zurückliegt. Ist die Maskenpflicht erfüllt und der Schnelltest negativ, steht dem Friseurbesuch aber nichts mehr im Wege.

© Photo by Adam Winger on Unsplash

Diese News solltet ihr nicht verpassen: 

Hinweis der Redaktion: Dieser Artikel enthält unter anderem Produkt-Empfehlungen. Bei der Auswahl der Produkte sind wir frei von der Einflussnahme Dritter. Für eine Vermittlung über unsere Affiliate-Links erhalten wir bei getätigtem Kauf oder Vermittlung eine Provision vom betreffenden Dienstleister/Online-Shop, mit deren Hilfe wir weiterhin unabhängigen Journalismus anbieten können.

Themen