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Corona: Das Ende vom gemeinschaftlichen Sport?

Von Hannah am Montag, 29. März 2021 um 12:27 Uhr

Der aktuelle Lockdown nimmt einfach kein Ende und wir sind weiterhin extrem eingeschränkt in unserer Freizeitgestaltung. Jetzt wird klar, dass Corona das endgültige Ende von gemeinschaftlichen Sportarten bedeuten könnte…

Schon seit sechs Monaten befinden wir uns im Lockdown. Eine Maßnahme, die ursprünglich nur für den November geplant war, damit wir Weihnachten mit unseren Liebsten verbringen können. Jetzt haben wir schon fast Ostern und die Lage hat sich alles andere als verbessert. Durchhaltevermögen und Disziplin werden von uns verlangt, während wir in unserer Freizeitplanung drastisch eingeschränkt sind. Sportvereine haben geschlossen und Bewegung kommt zu kurz. Allerdings fehlt uns nicht nur die körperliche Anstrengung, wir vermissen auch das Gemeinschaftsgefühl und den Spaß bei unseren Lieblingsaktiväten. Egal ob Turnen, Fußball, Leichtathletik oder Sonstiges, die Gruppenaktivitäten bleiben auf der Strecke. Wir trösten uns mit dem Gedanken, dass wir bald wieder den Hobbys nachgehen können, doch jetzt scheint genau diese Hoffnung zu schwinden, denn vielleicht gibt es schon sehr bald keinen Mannschaftssport mehr...

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Deshalb stehen Vereinssportarten auf der Kippe 

Der Alltag in den Sportvereinen steht still und der anhaltende Corona-Lockdown hat zur Folge, dass die Mitglieder ihre Verträge kündigen. Schließlich ist immer noch nicht klar, wann die Lage sich beruhigt und für viele ist das ein Grund, sich von ihrem Verein zu trennen. Die Frustration ist groß! Vor allem die Vereine in den Großstädten sind schwer betroffen. Ein weiterer Effekt ist, dass Kinder nicht lernen zu schwimmen – die Lücken, welche aufgeholt werden müssen, werden immer größer. Zudem leiden immer mehr Leute an Übergewicht und haben mit ihrer Gesundheit zu kämpfen. "Geschlossene Fitnessstudios und Vereine spielen eine große Rolle. Es ist die Kombination aus Bewegungsmangel und mehr Essen, die sich auf der Waage bemerkbar macht", erklärt der Ernährungsmediziner Professor Dr. Hans Hauner gegenüber der "Apotheken-Umschau". Unser geliebter Gruppensport steht auf der Kippe und die Vereine stehen vor einer riesigen Herausforderung, denn sie dürfen nicht noch ihre restlichen Mitglieder verlieren. Auch die Gesundheitsmaßnahmen in den Vereinen wurden umsonst entwickelt, da sie nicht öffnen dürfen. Um das Ruder rumzureißen, müsste in naher Zukunft ein Ende des Lockdowns eintreten. Auch Kurse wie Yoga oder Pilates würde es dann nicht mehr geben. Das Ende von Vereinssportarten würde zu einer großen Lücke in unserer Gesellschaft führen. Wir können nur weiterhin hoffen, dass das Coronavirus zur Ruhe kommt und wir bald endlich wieder unserem Vereinssport nachgehen können – gemeinsam macht es einfach mehr Spaß! 💪🏼

© Pexels / von Pavel Daniyuk 

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