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Corona-Pandemie: Bekommen wir nur so unsere Freiheit zurück?

Von Anne-Kristin am Montag, 5. April 2021 um 09:47 Uhr

Über die nächsten Schritte raus aus der Corona-Krise wird derzeit viel diskutiert. Im Gespräch ist ein härterer Lockdown nach den Osterfeiertagen. Jens Spahn bringt nun sogar einen weiteren drastischen Vorschlag ins Spiel.

Wir befinden uns mitten in der dritten Welle der Corona-Pandemie – und die will scheinbar kein Ende nehmen. Die Zahlen der Infizierten und belegten Betten in den Krankenhäusern geht einfach nicht zurück, was die Regierung zum drastischen Handeln bewegt. Schon seit Längerem wird deshalb über noch mehr Einschränkungen nach Ostern debattiert. Ein Lichtblick sind hingegen die Impfungen. Wenn diese weiter voranschreiten, soll sich endlich ein Licht am Ende des Tunnels auftun – so die Hoffnung. Allerdings sind noch längst nicht genug Impfdosen vorhanden und auch die Bereitschaft, sich mit den zugelassenen Vakzinen gegen das Virus zu schützen, ist längst nicht so hoch wie erhofft. Was nach dem Impfstoffdebakel mit Astrazeneca wenig verwunderlich sein mag. Um dem Virus endgültig den Kampf anzusagen, hat Gesundheitsminister Jens Spahn daher nun einen weiteren drastischen Schritt der Regierung ins Gespräch gebracht – Vorteile für Geimpfte. 😯

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Diese Freiheiten könnten Geimpfte erhalten

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn stellt Geimpften mehr Freiheiten in Aussicht, mit denen vor allem die Pflichten für Tests und Quarantäneeinhaltung schneller aufgehoben werden sollen. Wer geimpft sei, könne in Zukunft wie jemand behandelt werden, der negativ getestet wurde, so der Politiker. Zum Tragen soll dieser Schritt vor allem dann kommen, wenn nach der dritten Welle die ersten Öffnungsschritte eingeleitet werden. Wer sich bereits einer Impfung unterzogen hat, kann demnach auch ohne negativen Test einen Termin beim Friseur wahrnehmen oder Shoppen gehen. Allerdings gelten auch für Geimpfte weiter die Abstands- und Hygieneregeln sowie die Maskenpflicht. Unterstützt wird der Vorschlag des Ministers durch den SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach. Es sei erwiesen, dass sich Geimpfte nur noch selten anstecken und auch bei Ansteckung das Virus weniger häufig an andere übertragen, was Freiheiten für Menschen mit Impfung rechtfertige, so Lauterbach. An dem Vorschlag wird aber auch jede Menge Kritik laut. Die AfD bezeichnete das Vorhaben als Impflicht durch die Hintertür und auch Patientenschützer merken an, dass die Idee für Freiheiten von Geimpften so nicht umzusetzen sei. Das beginne schon mit dem Problem, wie sich Geimpfte ausweisen sollen. 🤭

© Foto von Gustavo Fring von Pexels

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