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Corona-Impfung: Aus diesem Grund tut der Arm danach weh

Von Jenny am Dienstag, 18. Mai 2021 um 11:11 Uhr

Weshalb nach der Corona-Impfung Schmerzen im Arm auftreten können und wie damit umzugehen ist, haben wir herausgefunden. 

In Deutschland schreitet die Impfkampagne immer weiter voran. Laut des Robert Koch-Instituts wurden bis vergangenen Dienstag insgesamt 37 Prozent der Bevölkerung erstgeimpft und 11,2 Prozent erhielten auch bereits die zweite Dosis und sind vollständig geimpft. Immer mehr Menschen tragen damit zum Ende des Lockdowns und der Pandemie bei, lassen sich immunisieren und bekommen den Picks in den Arm, welcher selbstverständlich auch Nebenwirkungen haben kann. Dabei reichen die Symptome und Reaktionen von Schnupfen über leichtes Fieber bis hin zu Schmerzen an der Einstichstelle und somit dem Arm – insbesondere bei mRNA-Vakzinen. Wie das Robert Koch-Institut angibt, trat Letzteres mit 48,6 Prozent bei der COVID-19-Impfung besonders häufig auf. Weshalb dieser Schmerz ausgelöst werden kann, klären wir auf.

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Corona-Impfung: Warum schmerzt danach der Arm?

Auf die Impfung gegen das Coronavirus reagiert jeder Mensch ganz unterschiedlich. Schmerzt der Arm allerdings nach der COVID-19 Impfung stark und tritt ein Druckgefühl an der Einstichstelle auf, handelt es sich hierbei um eine Lokalreaktion. Diese treten oftmals kurz nach dem Impfen auf und können einige Tage anhaltend. Der vorübergehende Schmerz im Arm kann durchaus einem starken Muskelkater ähneln und auch Schwellungen oder Rötungen mit sich bringen, welche aber auch bei einer normalen Grippeschutzimpfung auftreten können. Ärztlich behandelt werden muss diese Lokalreaktion nicht. Es reicht oftmals aus, in dieser Zeit auf weitere Belastung zu verzichten und körperliche Aktivitäten mit dem Arm herunterzufahren oder die Stelle zu kühlen.

© Getty Images

Covid Arm: Einschätzung des Paul-Ehrlich-Instituts

In den USA wurde im Zuge der Moderna- und später auch der Biontech/Pfizer-Impfung der Begriff "Covid-Arm" geprägt. Das Paul-Ehrlich-Institut ordnete den Covid-Arm ein und schrieb: "Diese verzögerten Lokalreaktionen können etwa eine Woche nach der Impfung auftreten und sind gekennzeichnet durch eine in der Regel gut abgrenzbare Hautrötung und Schwellung am geimpften Arm, in einigen Fällen verbunden mit Schmerzen und/oder Juckreiz." Auch wenn es sich hierbei also um eine normale Impfreaktion handelt, sollte bei starkem Schmerz, der über mehrere Tage hinweg anhält, aus Vorsicht ein Arzt zurate gezogen werden. 

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