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Corona Impfung: Herber Rückschlag

Von Hannah am Mittwoch, 13. Oktober 2021 um 09:24 Uhr

Die Impfkampagne im Kampf gegen das Coronavirus muss nun eine bittere Enttäuschung verzeichnen, denn Curevac zieht seinen ersten Impfstoff aus dem Zulassungsverfahren zurück und den Grund dafür erfahrt ihr hier...

Auch eineinhalb Jahre nach Ausbruch der Pandemie verbreitet sich Corona in einem zügigen Tempo und hält die Sieben-Tage-Inzidenz auf einem beunruhigenden Niveau. Sofern keine weitere Virus-Variante auftritt, gegen welche die Impfung möglicherweise nicht schützt, rechnen Experten wie Karl Lauterbach und Jens Spahn mit einem Ende der Pandemie im Frühjahr 2022. Zu diesem Zeitpunkt soll aufgrund einer voranschreitenden Impfkampagne eine Herdenimmunität erreicht worden sein. Derzeitig sind 54.312.772 Personen, was 65,3  Prozent der Gesamt­bevölkerung entspricht, vollständig gegen Corona geimpft, wie es aus dem Dashboard des Robert Koch-Insituts hervorgeht. Nun muss das Impfgeschehen in Deutschland allerdings einen herben Rückschlag einstecken: Nachdem die Hoffnung groß war, dass CureVac einen weiteren Impfstoff auf den Markt bringt, wurde das Zulassungsverfahren nun eingestellt...

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Curevac zieht Corona-Impfstoff endgültig zurück

Bereits Ende Juni musste das Unternehmen CureVac verkünden, dass sein Impfstoff gegen das Coronavirus gerade mal eine 48-prozentige Wirksamkeit aufweist, was bei Weitem zu wenig ist. Nun zieht CureVac seinen ersten Impfstoff endgültig aus dem Zulassungsverfahren zurück, wodurch auch der Vorvertrag mit der europäischen Kommission endet. "Für das pandemische Produkt sind wir zu spät, das Zeitfenster hat sich geschlossen", begründete CureVac-Chef Franz-Werner Haas den Schritt. Eine große Enttäuschung, schließlich galt das Mittel lange Zeit als sehr vielversprechend und machte Hoffnung auf eine noch erfolgreichere Impfkampagne. Jedoch plant die Firma bereits einen zweiten Anlauf mit einem neuen Vakzin, welches eine bessere Wirksamkeit ausweisen soll. So teilte das Unternehmen mit, dass sie sich gemeinsam mit dem britischen Pharmakonzern GSK auf die Entwicklung eines Impfstoffkandidaten der zweiten Generation konzentrieren.

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