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Corona-Impfung: Jetzt ist es offiziell

Von Lena.Everling am Samstag, 4. September 2021 um 09:21 Uhr

Noch immer ist das Coronavirus das zentrale Thema und es treten immer wieder neue Änderungen in Kraft. Nun müssen wir uns auf eine weitere Gesetzesänderung bei der Covid-19-Impfung einstellen…

Seit Anfang 2020 verfolgt uns die Corona-Pandemie und auch jetzt, eineinhalb Jahre später, ist es noch längst nicht vorbei. Während wir im Kampf gegen das Virus anfangs auf Mund-Nasen-Schutz-Masken, Abstandsregeln sowie auf einen harten Lockdown gesetzt haben, stecken wir seit Ende 2020 alle Hoffnung in die SARS-CoV-2-Impfungen. Anfangs verliefen diese sehr stockend, da es sehr viele Impfwillige gab, jedoch zu wenig Impfdosen. Seit einiger Zeit hat sich das Blatt nun gewendet und die Impfungen verlaufen ebenfalls schleppend, da es immer weniger Menschen gibt, die dazu bereits sind, sich zu impfen. Derzeit haben 65,5 Prozent der deutschen Bevölkerung eine erste Impfung erhalten und 61 Prozent sind vollständig geimpft. Für eine Herdenimmunität reichen diese Werte jedoch nicht aus, denn einer Modellierung des Robert Koch-Instituts nach, müssen mindestens 85 Prozent der 12- bis 59-Jährigen gegen Covid-19 geimpft sein, um eine schlimme vierte Welle zu verhindern. Doch ab sofort müssen wir uns auf neue Regelungen bezüglich der Impfung einstellen…  

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Diese Impfregelungen treten nun in Kraft

Sollten Arbeitgeber ihre Beschäftigten nach ihrem Impfstatus fragen dürfen? – Ja, darauf einigten sich Union und SPD nun, allerdings nur in bestimmten Bereichen. Arbeitgeber sollen ihre Beschäftigten künftig vor allem an Arbeitsplätzen nach Impfungen gegen das Coronavirus oder das Bestehen einer natürlichen Immunität fragen dürfen, wo viele Menschen zusammenkommen, die ein hohes Risiko haben. Etwa in Pflegeeinrichtungen, Schulen, Kitas und Gemeinschaftsunterkünften. Dafür soll das Infektionsschutzgesetz geändert werden, denn bisher sei nur die Nachfrage in medizinischen Einrichtungen, wie Krankenhäusern, oder Arztpraxen erlaubt. Diese Erweiterung solle vorerst so lange gelten, wie auch die epidemische Lage nationaler Tragweite gilt, derzeit bis November 2021. Eine generelle Auskunftspflicht wird es dagegen nicht geben. Doch was folgt für die Arbeitnehmer? Ungeimpfte in diesen Bereichen sollen sich darauf einstellen, unterschiedlich eingesetzt zu werden, oder in einigen Bereichen vom Dienst ausgeschlossen zu werden. Dies bedeute jedoch nicht, dass Arbeitnehmer, die eine Impfung ablehnen, gekündigt werden dürften. Verabschiedet werden soll die neue Gesetzesänderung in der kommenden Woche.

@ Getty Images

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