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Corona-Impfung: Schlechte Neuigkeiten

Von Jenny am Dienstag, 7. September 2021 um 09:29 Uhr

Nach Angaben der Bundesregierung sank die Zahl der Neuimpfungen am vergangenen Sonntag auf ein solch niedriges Niveau, das zuletzt Anfang Februar erreicht worden war.

Schon längst wurde in Deutschland einem jeden Bürger ein Angebot einer Impfung unterbreitet, welches die Bundesregierung jedem bis zum Ende des Sommers machen wollte. Denn seit Anfang Juni entfällt die Priorisierung für vulnerabel Gruppe aufgehoben, sodass jedem die Impfung gegen Covid-19 zur Verfügung stand. Während sich das Impftempo im Zuge dessen zunächst beschleunigte und bislang nach Angaben des Robert Koch Instituts (RKI) eine Impfquote von 61,3 Prozent erreicht ist (Stand: 06.09.2021), sank die Zahl der täglich Geimpften immer weiter ab und erreichte nun erneut ein Tief.

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Zahl der Tages-Impfungen sinkt auf niedrigsten Stand seit Februar

Wie wichtig die Impfungen insbesondere mit Blick auf den Herbst und ein wieder beschleunigtes Infektionsgeschehen seien, betonten Experten wie Christian Drosten und Politiker wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in den vergangenen Wochen immer wieder. Am Rande des G20-Gipfels plädierte der CDU-Politiker erneut für die unterschiedlichen Vakzine und erklärte: "Jetzt im September entscheiden wir darüber, und zwar in Deutschland und Europa, wie sicher wir durch Herbst und Winter kommen". Eine schlechte Neuigkeit ist nun aber Realität, denn die Impfzahl innerhalb eines Tages sank am vergangenen Sonntag nach Angaben der Bundesregierung auf 56.078 Menschen. Zuletzt erreichte man einen solch niedrigen Wert Anfang Februar, als der Impfstoff noch nicht in ausreichenden Mengen verfügbar war. Zum Vergleich: Den Höchststand der gemeldeten Impfungen an einem Tag erreichte man am 9. Juni, als 1,4 Millionen Menschen ein Vakzin verabreicht bekamen.

© Getty Images

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