Hot Stories

Corona-Krise: Letzter strenger Lockdown

Von Jenny am Montag, 19. April 2021 um 09:23 Uhr

Das Infektionsgeschehen in Deutschland bleibt weiterhin besorgniserregend. Nun plädierte SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach für den letzten strengen Lockdown und nannte den notwendigen Zeitraum.

Dass die dritte Corona-Welle in Deutschland deutlich abflaut, ist weiterhin noch nicht in Sicht. Zwar sanken die Neuinfektionen im Vergleich zur Vorwoche und das Robert Koch-Institut vermeldete 11.437 neue Fälle, die 7-Tage-Inzidenz stieg aber trotzdem weiter auf einen Wert von 165. Da die geplanten Änderungen im Infektionsschutzgesetz und damit die einhergehenden schärferen Maßnahmen, welche der Bund einheitlich in Gebieten, die die 100er-Inzidenz übersteigen, durchsetzen will, auf sich warten lassen, gehen die ersten Bundesländer, darunter Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, ihren eigenen Weg und erklärten bereits einen neuen harten Lockdown. Dass mit einem "letztem strengen Lockdown" die Fallzahlen stark abgesenkt werden könnten und weniger Menschen an Corona sterben müssten, versicherte auch SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. Er plädierte für ein schnelles Handeln, das schon in wenigen Wochen Besserung verspricht.

Hier findet ihr weitere spannende News: 

Mit "letztem strengen Lockdown" die Fallzahlen absenken

Knapp über 19 Prozent der Deutschen erhielten bis vergangenen Freitag mindestens eine Dosis der Vakzine, die uns gegen das Coronavirus immunisieren und ein Ende der Pandemie bedeuten werden. Karl Lauterbach konkretisierte dies via Twitter: "Ziemlich klar ist, dass die Covid-Impfung sowohl die Fallzahlen als auch die Sterblichkeit stark senken, wenn mehr als 50 Prozent der Bevölkerung Erstimpfung haben." Dass es nicht mehr lange dauern werde, bis die Fallzahlen absinken und eine Besserung der Lage in Sicht sei, erklärte der Harvard-Dozent ebenfalls und grenzte den Zeitraum deutlich ein: "Es fehlen also nur noch sechs Wochen." Nach seiner Rechnung könnten dann mit diesen letzten harten Beschränkungen "weit über 10.000 Menschen" vor einer Corona-Infektion mit schwerem Verlauf geschützt werden, die zum Tode führen würde. Die Beratungen über die Corona-Notbremse, welche einen bundesweit einheitlichen Lockdown zur Folge hätte, sollen in dieser Woche finalisiert werden. 🙏🏼

© Getty Images

Diese Themen dürft ihr nicht verpassen: