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Corona-Notbremse: Friseurbesuch nur noch so möglich!

Von Jenny am Mittwoch, 28. April 2021 um 09:25 Uhr

Seit vergangenem Samstag gilt die Corona-Notbremse. Was nun beim Friseurbesuch zu beachten ist, ob man einen Test braucht oder einige Salons sogar schließen müssen, klären wir auf.

Am Samstag, den 24. April, trat die Corona-Notbremse in Kraft, die zuvor die Zustimmung des Bundestages erhielt und schließlich den Bundesrat passierte. Das neue Gesetz im Kampf gegen die Pandemie sieht bundeseinheitliche und striktere Maßnahmen vor, wenn in einer Region die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über den Wert von 100 steigt. Damit werden nicht nur nächtliche Ausgangssperren von 22 Uhr bis 5 Uhr morgens geltend gemacht, sondern auch unter anderem verschärfte Kontaktbeschränkungen und Schließungen von körpernahen Dienstleistungen. Ausgenommen sind zwar hier die Friseure, dennoch muss sich mit Inkrafttreten der bundesweiten Notbremse beim Besuch im Haarsalon nun auf weitere Regeln gefasst gemacht werden. Was jetzt gilt und worauf zu achten ist, erfahrt ihr jetzt.

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Wegen Corona-Notbremse: Schnelltest & Maskenpflicht

Es war die große Befürchtung, dass auch Friseure im Zuge der Corona-Notbremse und hohen Inzidenzen in Gebieten, in denen das Infektionsgeschehen besonders stark ist, erneut dichtmachen müssen. Seit dem 1. März und nach einer elfwöchigen Schließungsphase sind die Experten für unsere Haare allerdings geöffnet und bleiben dies auch. Denn im Gesetzestext der Bundesregierung heißt es: "Dienstleistungen mit körperlicher Nähe zum Kunden sind untersagt." Jedoch werden davon solche Dienstleistungen ausgenommen, "die medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken dienen sowie Friseurbetriebe und die Fußpflege". Allerdings gilt im Salon ab sofort die Pflicht, eine FFP2-Maske oder einen Mund-Nasen-Schutz mit vergleichbarem Schutz zu tragen sowie einen negativen Coronatest vorzulegen, welcher nicht älter als 24 Stunden ist. Ist die Maskenpflicht und auch das Erbringen eines negativen Schnelltests erfüllt, steht dem Haarefärben, Schneiden oder Frisieren beim Profi aber nichts mehr im Wege. Übrigens: Der Salon selbst ist auch dazu verpflichtet, seine Mitarbeiter mindestens zweimal wöchentlichen testen zu lassen, um maximale Sicherheit vor einer Ansteckung zu gewährleisten.

Was müssen Geimpfte beim Friseur beachten?

Derzeit sind Sonderreglungen für Geimpfte im Gespräch. Wie der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn verkündete, soll ein Entwurf über Privilegien für Geimpfte bis nächste Woche erarbeitet werden und der Bundesrat am 28. Mai eine finale Entscheidung treffen. Dann könnten für geimpfte Personen bundesweit die Freiheiten gelten, die bislang nur mit einem negativen Test ermöglicht werden. Für den Friseurbesuch bedeutet das konkret: Der Termin kann ohne die Vorlage eines negativen Corona-Tests wahrgenommen werden. An Hygienemaßnahmen und Abstandsreglungen solle sich laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn aber weiterhin jeder in der Bevölkerung halten. Während die bundesweite Reglung noch auf sich warten lässt, gehen einige Bundesländer voran. Das bayerische Kabinett beschloss am vergangenen Dienstag bereits, dass Geimpfte mit vollständigem Schutz den Friseurbesuch ohne Vorweisen eines negativen Corona-Tests wahrnehmen können. Dies verkündete der Ministerpräsident Markus Söder bei einer Pressekonferenz. Auch Rheinland-Pfalz und Hessen folgen diesen neuen Reglungen und passten ihre Verordnungen an.

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