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Corona: Hilft das tatsächlich mehr als eine Maske?

Von Julika am Montag, 1. Februar 2021 um 13:15 Uhr

Immer häufiger werden Stimmen laut, dass auch Vitamin D gegen einen starken Verlauf des Coronavirus schützen kann. Was dahinter stecket und wie sich Experten äußern, verraten wir jetzt! 

Niesen, Husten, Sprechen – all diese Vorgänge stoßen kleinste Tröpfchen aus, vor denen wir uns aktuell mehr als jemals zuvor schützen wollen. Aus diesem Grund wappnen wir uns neben antigenen Impfstoffen – die bekanntlich erst nach und nach vergeben werden können – vor allem mit einem Mund- und Nasenschutz gegen Covid-19. Laut aktuellen Erkenntnissen die sicherste Schutzmaßnahme. Doch wird die persönliche Immunität von innen auch durch andere Faktoren mittlerweile nicht mehr ausgeschlossen. So beschäftigen sich Wissenschaftler und Virologen immer mehr mit dem Thema Vitamin D. Nun weisen sogar erste Studien eine Korrelation zwischen der Versorgung mit dem Vitamin und dem Verlauf des gefährlichen Virus auf. Natürlich, ein plötzliches Wundermittel gibt es nicht, doch kann das wichtige Vitamin uns von innen tatsächlich sogar mehr schützen als das Tragen einer gewöhnlichen FFP2-Maske?

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So kann Vitamin D gegen das Cornavirus schützen

Ein starkes Immunsystem kann die Abwehr von Coronaviren verbessern und so zu einem milderen Verlauf beitragen. Dafür ist wichtig zu wissen, dass es sich bei Vitamin D in Wirklichkeit nicht um ein echtes Vitamin, sondern ein Hormon handelt. Dieses kann der Körper über die Haut unter Sonnenbestrahlung selbst herstellen, oder (deutlich höher dosiert) über die Nahrung verabreicht bekommen. Ein hoher Gehalt im Blut hat dann den Effekt, dass der Körper seine Abwehrkräfte über das Hormon verdichtet. Neigen wir zu einem niedrigen Spiegel davon, erhöht sich auch die Wahrscheinlichkeit für Vorerkrankungen und damit auch die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus. Eine regelmäßige Substituierung des Botenstoffs mit potenten Nahrungsergänzungsmitteln kann nach Meinung des Vorsitzendens der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) daher durchaus helfen, sich gegen Infektionen mit Atemwegserkrankungen zu schützen. "Es gibt Hinweise, dass Vitamin D auch bei einer Covid-19-Infektion schützt", erklärt Jakob Linseisender dem Tagesspiegel. Bewiesen sei der bessere (!) Schutz allerdings noch nicht.

©Sora Shimazaki/Pexels

Das sagen Studien

Auch Stefan Pilz, Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Endokrinologie und Stoffwechsel sowie Professor der Medizinischen Universität Graz sieht: "einen positiven Effekt im Hinblick auf Covid-19". Er beruft sich auf eine klinische Studie zum Thema Corona und Vitamin D aus Spanien, die in einer Kleingruppe "teils positive und vielversprechende Ergebnisse gezeigt hat". Auch wenn es also durchaus positive Anzeichen gibt, mit dem natürlichen Hormon Corona noch deutlich besser Einhalt gebieten zu können, ist das Tragen einer Maske, wie von der Bundesregierung verordnet, unabdingbar. Übertreiben solltest du es mit der Einnahme beispielsweise von Tropfen (ca. 10 Euro) ebenfalls nicht. Zwar leiden die meisten Menschen im mitteleuropäischen Raum unter einem Vitamin-D-Mangel, jedoch kann laut Robert-Koch-Institut eine Überdosierung Nebenwirkungen wie Bauchkrämpfe und Erbrechen haben.

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