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Corona-Studie: Erstaunliche Ergebnisse

Von Julika am Donnerstag, 8. Juli 2021 um 12:17 Uhr

Eine Studie der Universität Mainz hat sich mit dem Infektionsgeschehen in Deutschland befasst. Welche erstaunlichen Ergebnisse in Bezug auf das Coronavirus dabei herauskamen, liest du jetzt. 

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Auch wenn die Inzidenzen weiter abnehmen und bundesweit auf einem niedrigen Level bleiben, ist das Coronavirus dennoch omnipräsent. Die Delta-Variante hält Virologen und Ärzte ziemlich auf Trab und sorgt nicht nur für ein potenziertes Infektionsrisiko, sondern auch dafür, dass viele um ihren Sommerurlaub bangen müssen. Trotz gewohnter AHA-Regeln und Maskenpflicht lässt sich das Virus bislang nicht vollkommen eindämmen. Doch wie viele Menschen in Deutschland haben sich eigentlich wirklich mit SARS-CoV-2 angesteckt? Nachdem eine israelische Studie bereits Anfang der Woche neue Erkenntnisse über die Delta-Variante brachte, geben Forschungen der Universität Mainz nun Aufschluss über das allgemeine Infektionsgeschehen in der Bundesrepublik. Die Ergebnisse: erstaunlich! 

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SO viele Corona-Infektionen gab es wirklich in Deutschland

Beim Coronavirus gibt es eine hohe Dunkelziffer. Tatsächlich haben sich in den letzten 17 Monaten vermutlich knapp doppelt so viele Menschen in Deutschland mit dem Coronavirus infiziert als bisher angenommen. Die "Gutenberg-Covid-19-Studie" zeigt, dass 42,2 Prozent mit dem Virus infiziert waren, ohne davon zu wissen. Analysiert wurden dafür die Gesundheitsdaten von 10.520 Menschen im Alter von 25 bis 88 Jahren aus Mainz und dem Kreis Mainz-Bingen. Bei den unwissentlichen Infektionen ließen sich zudem deutliche Geschlechtsunterschiede erkennen. Laut den Ergebnissen wussten Frauen eher von ihrer Corona-Infektion als Männer. Ältere Menschen infizierten sich häufiger ohne ihr Wissen als jüngere. Bei den Antikörper-Messungen auf Corona-Infektionen habe sich die Nutzung eines Tests als nicht ausreichend erwiesen, erklärte Philipp Wild, Koordinator der Gesundheitsstudie, die erstaunlichen Ergebnisse gegenüber dem SWR. "Der Großteil hatte nicht beide Antikörper, sondern nur einen." So seien durch die Verwendung eines weiteren Antikörpertests bereits auf einen Schlag eine Vielzahl zusätzlicher Proben als positiv identifiziert worden.

©istock/ circle creative studio

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