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Corona-Ungeimpfte: Restaurantbesuch bald unmöglich?

Von Sophia am Mittwoch, 11. August 2021 um 11:05 Uhr

Ab dem Herbst sollen die Corona-Maßnahmen deutlich verschärft werden. Für Ungeimpfte können die neuen Regeln problematisch werden. Was die Beschlüsse für die Gastronomie bedeuten, erfahrt ihr jetzt hier.

Eine vierte Welle kommt, wenn sie nicht schon längst begonnen hat – da sind sich das Robert-Koch-Institut (RKI) und die Bundesregierung einig. Auch die Ausbreitung der Delta-Mutation des Coronavirus macht Politikern und Bundesbürgern große Sorgen. Die Hoffnung: eine weiterhin große Impfbereitschaft. Wie Berlins regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) bemerkte: "Impfen, impfen, impfen ist nach wie vor das Gebot der Stunde." Eine Impfpflicht wird in Deutschland aber weiterhin ausgeschlossen. Für Nicht-Geimpfte wird es durch die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz von Dienstag jedoch deutlich ungemütlicher. Denn: Der Beschluss der Konferenz sieht einige Änderungen für Geimpfte und Ungeimpfte vor – unter anderem auch eine Kostenpflicht für Corona-Schnelltests. Was ab dem Herbst für den Restaurantbesuch gelten wird, erfahrt ihr hier.

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Das gilt ab Herbst für den Restaurant-Besuch

Bei einem Corona-Gipfel am Dienstag, dem 10. August 2021, haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Regierungschefs der Bundesländer neue Corona-Maßnahmen für den Herbst beschlossen. Bei einer Inzidenz ab 35 gilt die Testpflicht für Ungeimpfte, um Zugang zur Gastronomie zu erhalten. Dieser neue Beschluss wird unter der sogenannten 3G-Regel, die den Zutritt zu Innenräumen nur für geimpfte, genesene oder getestete Personen erlaubt, ab dem 23. August in Kraft treten. Für alle Innenbereiche (auch Restaurants) wird die Vorlage eines Impf-, Genesenennachweis oder negativen Corona-Tests verpflichtend. Auch für einen Friseurbesuch oder eine Behandlung im Kosmetikstudio wird man als Ungeimpfter künftig nur gegen Vorlage eines negativen Corona-Tests Zugang bekommen. Für Nicht-Geimpfte wird der Herbst dadurch vor allem teurer: Bisher können sich alle Bürger mindestens einmal pro Woche testen lassen. Die Kosten übernimmt dabei der Steuerzahler. Ab dem 11. Oktober müssen Ungeimpfte jedoch für die Corona-Schnelltests zahlen.

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