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Coronavirus: Katastrophale Ausbreitung?

Von Sophia am Dienstag, 20. Juli 2021 um 10:48 Uhr

Bei Hilfsaktionen in den Flutgebieten Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz treffen viele Menschen in engstem Raum aufeinander. Die Angst vor steigenden Corona-Infektionen wächst dadurch. Alle Details dazu erfahrt ihr jetzt hier…

Eine Woche nach den ersten Unwetterwarnungen für Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz wächst die Angst vor vielen Corona-Neuinfektionen in den Katastrophengebieten. Grund hierfür ist, dass aktuell sehr viele Menschen durch Hilfsaktionen auf engstem Raum zusammenkommen, um Hochwasser-Betroffene zu unterstützen. Einem Medienbericht von dem RedaktionsNetzwerk Deutschland zufolge gibt es in den betroffenen Gebieten nun entsprechende Befürchtungen. Wir müssen nun besonders aufpassen, dass die Flutkrise nicht zu einem "Superspreader-Event" wird, heißt es. Alle Details zu dem erhöhten Infektionsrisiko und welche Maßnahmen von den Landesregierungen dagegen eingesetzt werden sollen, haben wir hier für euch zusammengefasst.

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Gefahr vor rasanter Corona-Ausbreitung

Nach der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz traten Hilfsaktionen und Notunterkünfte umgehend in Kraft – das Risiko steigender Corona-Infektion ist dadurch jedoch erhöht. David Freichel vom Corona-Kommunikationsstab der Staatskanzlei in Rheinland-Pfalz sagte gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland: "Derzeit kommen viele Menschen auf engstem Raum zusammen, um die Krise gemeinsam zu bewältigen. Wir müssen jetzt aufpassen, dass die Bewältigung der Katastrophe nicht zu einem Superspreader-Event wird." Auch das Gesundheitsministerium in Nordrhein-Westfalen warnte vor einem steigenden Infektionsrisiko in den Hochwassergebieten. "Eine erhöhte Gefahr der Ausbreitung von Sars-CoV-2 könnte sich vor allem durch die Unterbringung von Personen in Notunterkünften entwickeln", erklärte das Ministerium in Düsseldorf dem RND. Die Ansteckungsgefahr könne aber mit Tests, Masken und Lüften reduziert werden. Strenge Corona-Maßnahmen gelten in diesen Gebieten weiterhin, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Die betroffenen Landkreise wollen außerdem eine Sonderimpfaktion in den Katastrophengebieten anbieten.

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