Hot Stories

Coronavirus: WHO warnt vor diesen Langzeitfolgen

Von Julika am Donnerstag, 22. Juli 2021 um 10:48 Uhr

Die Corona-Pandemie wirkt sich laut des Europa-Büros der Weltgesundheitsorganisation noch mehr auf unseren Körper aus als bisher angenommen. Wir erklären, welche Langzeitfolgen ebenfalls möglich sind...

Die Corona-Pandemie beschäftigt Deutschland und die Welt seit knapp eineinhalb Jahren. In dieser Zeit infizierten sich etwa 192 Millionen Menschen weltweit, 4,1 Millionen verstarben sogar in diesem Zusammenhang. Seit Ende Dezember vergangenen Jahres sollen großaufgezogne Impfkampagnen einen wirksamen Schutz gegen das Coronavirus sichern und so viele Menschen wie möglich dagegen immunisieren. Denn auch wenn gerade die junge Bevölkerung ein kleineres Risiko hat nach der Infektion auch an der Corona-Erkrankung zu versterben, sind mittlerweile dennoch etliche Langzeitfolgen wie langfristige Atemnot oder sogar Organschäden bekannt. Nun veröffentlichte das Europa-Büro der Weltgesundheitsorganisation einen neuen Bericht und thematisiert eine weitere Langzeitfolge, die manche im Zuge der Pandemie vielleicht schon feststellen konnten.

Das sind die besten tagesaktuellen Angebote:

Diese Covid-Langzeitfolgen sind zu erwarten

Neben körperlichen Folgen kann die lange Pandemiezeit auch unsere geistige Gesundheit maßgeblich beeinflussen, so die WHO. Nach einem am Donnerstagmorgen veröffentlichten Bericht seien es nicht nur die Infektionen, sondern auch Angst vor einer solchen Ansteckung, die auf die Psyche schlagen könnten. Auch diejenigen, die sich demnach noch nicht direkt mit dem Virus infiziert haben, seien von den Langzeitfolgen betroffen. Lockdown, Selbstisolation, Arbeitslosigkeit, finanziellen Sorgen oder auch soziale Ausgrenzung – all diese psychologischen Stresseffekte haben sich laut Meinung der WHO-Experten gravierend auf die mentale Gesundheit der Europäer ausgewirkt. "Die Menschen in der europäischen Region brechen buchstäblich unter der Belastung von Covid-19 und seinen Folgen zusammen", erklärte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie hätten daher nicht nur physisch sondern auch psychisch ihren Tribut gefordert und würden in der Verarbeitung auch noch einige Zeit andauern.

©Liza Summer/Pexels

Hier findest du weitere spannende Themen: 

Hinweis der Redaktion: Dieser Artikel enthält unter anderem Produkt-Empfehlungen. Bei der Auswahl der Produkte sind wir frei von der Einflussnahme Dritter. Für eine Vermittlung über unsere Affiliate-Links erhalten wir bei getätigtem Kauf oder Vermittlung eine Provision vom betreffenden Dienstleister/Online-Shop, mit deren Hilfe wir weiterhin unabhängigen Journalismus anbieten können.

Themen
Langzeiteffekt