Hot Stories

Deutsche Unternehmerfamilie Reimann kauft Jimmy Choo

Von GRAZIA am Dienstag, 24. Mai 2011 um 13:54 Uhr

Jimmy Choo stöckelt zu den Bally-Besitzern: 576 Millionen Euro hat die deutsche Milliardärsfamilie Reimann für das britische Kultschuhlabel Jimmy Choo hingeblättert. Der Familie gehört schon die österreichische Holding Labelux, der auch das Schuhlabel Bally angehört.

Mit sexy Stilettos auf dem Vormarsch: Jimmy Choo gehört jetzt den reichsten Unternehmersfamilien Deutschlands. Rund 576 Millionen Euro hat die Familie Reimann über ihre österreichische Holding Labelux an die bisherigen Eigentümer von Jimmy Choo, dem Finanzinvestor TowerBrook Capital, gezahlt. Damit hat dieser das Dreifache seines ursprünglichen Investments erhalten.

Denn vor vier Jahren legte dieser für die Kultmarke, die 1996 von der früheren "Vogue”-Redakteurin Tamara Mellon und dem aus Malaysia stammenden Schuster Jimmy Choo gegründet wurde, "nur" 212 Millionen Euro hin. Miss Mellon blieb dem Stiletto-Imperium allerdings als Kreativchefin erhalten, während Jimmy Choo bereits 2001 seine Anteile abgab und Mellon die Leitung überließ.

Als sein ehemaliges Label jetzt wieder zum Verkauf stand, wollte Jimmy Choo es eigentlich zurückkaufen. Doch mit seinem Privatvermögen konnte er den Bigplayern wie Reimann, die ihr Vermögen mit Putz- und Reinigungsmitteln gemacht haben, wohl nicht die Stirn bieten.

Wir hoffen jedenfalls, dass die neuen Eigentümer, die mit unserem Putzfimmel reich geworden sind, auch unserem Schuhfimmel gerecht werden können. Aber es sieht gut aus: Tamara Mellon soll als Kreativdirektorin erhalten bleiben.

Sind Sie auch bei Facebook? Dann werden Sie Fan von GRAZIA ...