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Die Trumps: Nominierung für Friedensnobelpreis

Von Marvena.Ratsch am Dienstag, 2. Februar 2021 um 10:39 Uhr

Das man die Familie Trump und die Nominierung für den Friedensnobelpreis einmal gemeinsam in einen Satz packt, hätten wohl die wenigsten gedacht. Allerdings trifft das in der Tat zu, denn ein Familienmitglied wurde genau diese Ehre zuteil…

Dass Donald Trump himself nicht für den Friedensnobelpreis nominiert wurde, dürfte wohl klar sein. Schließlich tragen seine rassistischen Äußerungen sowie sein unvorhersehbares Handeln nicht gerade zu einer friedlichen Stimmung bei, wie man erst kürzlich bei der Stürmung des US-Kapitols seiner Anhänger erkennen konnte. Zudem passen das aktuell laufende Amtsenthebungsverfahren und diese Ehre nicht wirklich zusammen. Doch wie heißt es so oft: Man sollte nicht alle über einen Kamm scheren und genau das trifft bei Familie Trump zu. Schließlich zählen zu den Nominierten des Friedensnobelpreises nicht nur Alexej Nawalny und Greta Thunberg, sondern auch Jared Kushner. Auch wenn er nicht den berühmten Nachnamen trägt, gehört er zur Familie und ist mit der ältesten Tochter des Immobilienmoguls, Ivanka, verheiratet. Weshalb der Schwiegersohn von Donald Trump für den Nobelpreis in der Kategorie Frieden vorgesehen ist, verraten wir nun.

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Als ehemaliger Berater von Donald Trump stand er immer in dem großen – oder eher gesagt den alles umfassenden – Schatten seines Schwiegervaters, doch das hat nun ein Ende. Im Gegensatz zu dem ehemaligen Präsidenten, der augenscheinlich lieber Golf spielte, hat Jared Kushner nämlich wirklich versucht, seinen Einfluss für etwas Gutes auszunutzen. So hat der Mann von Ivanka keinen geringen Beitrag daran, dass im August vergangenen Jahres ein Abkommen zwischen Israel und den muslimisch geprägten Ländern Bahrain, Marokko, dem Sudan sowie den Vereinigten Arabischen Emiraten unterzeichnet wurde. Alan Dershowitz, der ehemalige Anwalt von Donald Trump, hat den 40-Jährigen sowie den früheren Sonderbeauftragten für internationale Verhandlungen, Awi Berkowitz, aufgrund dessen für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen, der traditionell am 10. Dezember verliehen wird. Ob sich die beiden durchsetzen können, werden wir also erst Ende des Jahres erfahren. Zumindest lässt sich eines sagen: Donald Trump könnte sich auf jeden Fall eine oder vielleicht auch zwei Scheiben von seinem Schwiegersohn abschneiden...

©Getty Images

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