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Dokument aufgetaucht: Donald Trump soll Prostituierte für kuriose Sexpraktiken bezahlt haben

Von Martyna am Donnerstag, 12. Januar 2017 um 17:42 Uhr

Am 20. Januar wird Donald Trump ins Amt des 45. Präsidenten der USA eingeschworen doch ein kürzlich aufgetauchtes, britisches Geheimdienstdokument, in dem es um angebliche Sex-Spielchen des Amerikaners geht, löst so kurz vor dem großen Tag einen riesigen Skandal aus. 

Die Newsplattform BuzzFeed hat am gestrigen Mittwoch ein vertrauliches Dokument von angeblichen Mitgliedern des britischen Geheimdiensts veröffentlicht, in dem bis jetzt noch nicht verifizierte, brisante Informationen über den künftigen Präsidenten der Vereinigten Staaten zu finden sind. Eines der pikantesten Details des Schreibens ist, neben den mehrfach wiederholten Informationen über die Zusammenarbeit Trumps mit der russischen Regierung, die Darstellung einer ganz spezifischen Nacht in Moskau.

Was sich im Jahr 2013 im Ritz-Carlton ereignet haben soll? Donald Trump hat, dem Bericht zufolge, Prostituierte dafür bezahlt, sexuelle Spiele inklusive "Golden Shower" auf dem Hotelbett zu vollziehen. Geschockt? Es geht noch weiter! In dem besagten Hotelzimmer und -bett sollen kurz zuvor Präsident Barack Obama mit seiner Ehefrau und First Lady Michelle geschlafen haben. Dies ereignete sich wohl alles während des sogenannten "Birther"-Skandals. Trump forderte den wiedergewählten Obama seit 2011 immer wieder dazu auf, seine Geburtsurkunde zu veröffentlichen. Hier ein Tweet aus dem Jahr 2013, dem selben Jahr des angeblichen Russland-Vorfalls: 

Trump: "Das sind Fake-News" 

Bei der heutigen Pressekonferenz äußerte sich der designierte Präsident zu dem geleakten Dokument und den darin angesprochenen "Wasserspielen" indem er sie schlicht als "Fake-News" abstempelte und den Zustand der Medien in einem weiterem Tweet mit dem während der nationalsozialistischen Zeit Deutschlands vergleicht.

Das Portal BuzzFeed bezeichnet Trump als "einen Haufen Müll", das die Konsequenzen der Veröffentlichung noch zu spüren bekommen wird und auch CNN gerät bei Trump in die Kritik weil das Outlet die Geschichte "künstlich aufbauschte". Als daraufhin ein CNN-Reporter eine Frage stellen wollte, wurde diese dem Reporter nicht gewährt weil das Outlet "schrecklich" sei. Die Hotelgeschichte ist für ihn eine große "Schande", zu der er nur soviel sagt: Mitgereist sein nach Moskau soll ein gewisser Michael Cohan, der zu jener Zeit jedoch, laut Trumps Aussage nach Blick in seinen Reisepass, nicht das Land verlassen haben soll…