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Donald Trump: Eskaliert er jetzt völlig?

Von Marvena.Ratsch am Donnerstag, 18. Februar 2021 um 10:34 Uhr

Nach seinem Sieg im Amtsenthebungsverfahren drehen sich die News nach wie vor rund um Donald Trump. Dafür gibt es jedoch einen Grund, denn der 74-Jährige scheint aktuell mit seinen Aussagen und Handlungen völlig zu eskalieren…

Statt nach dem Amtsenthebungsverfahren, welches erneut zu seinen Gunsten ausfiel, da im Senat nicht die Zweidrittelmehrheit zustande kam, die Füße still zu halten und sich ein wenig zurückzunehmen, geht Donald Trump genau in die andere Richtung: Er macht weiter wie zuvor – laut und polarisierend. Direkt nach dem Verfahren kündigte der 74-Jährige an, er wolle seine politische Laufbahn weiter forcieren: "Das ist erst der Anfang unserer historischen, patriotischen und wunderschönen Bewegung, um Amerika wieder großartig zu machen." Eine Kandidatur um die Präsidentschaft 2024 scheint ebenfalls bereits geplant. Doch dafür braucht er nicht die Wähler, sondern auch die Hilfe seiner Parteikollegen, von dessen Großteil der Immobilienmogul bisher immer Rückendeckung erhielt. Daher ist sein neuestes Gebaren – eine verbale Fehde mit dem Minderheitsführer der Partei, Mitch McConnell, – alles andere als verständlich. Es macht den Anschein, als würde der Mann von Melania nun völlig die Kontrolle verlieren...

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Geht Donald Trump jetzt endgültig zu weit?

Dass Donald Trump sich gerne mit anderen Politikern anlegt, ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Nicht nur den 46. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Joe Biden, beleidigte der 74-Jährige schon des Öfteren, auch in seiner eigenen Partei hat bereits die eine oder andere Person den Zorn des Immobilienmoguls auf sich gezogen – jüngstes Beispiel sein ehemaliger Vizepräsident Mike Pence oder die Republikanerin Liz Cheney. In diese Liste reiht sich nun ein weiteres Mitglied ein: Mitch McConnell. Der Minderheitsführer der Republikaner, der in seiner Rede während des Amtsenthebungsverfahrens von Trump deutlich machte, dass er zu Gunsten seines Parteikollegen stimmte, jedoch keinen Zweifel daran hat, dass dieser eine Mitschuld an der Stürmung des US-Kapitols trägt und dafür die Konsequenzen spüren muss, bekommt aktuell sein Fett weg. Der ehemalige Präsident holte zu einem verbalen Schlag aus und verriet: "Die republikanische Partei kann mit politischen 'Anführern' wie Senator Mitch McConnell an ihrer Spitze nie wieder respektiert oder stark sein. […] Er zerstört die republikanische Seite im Senat und schadet damit ernsthaft unserem Land." Damit schneidet er sich allerdings ins eigene Fleisch, denn zahlreiche Kollegen stehen hinter McConnell, wie beispielsweise der ehemalige Sprecher des Repräsentantenhauses, Brendan Buck, der deutlich machte: "Ich freue mich so über diesen Konflikt und ich bin Team Mitch!" Ob Donald Trumps Taktik, jeden, der ihm im Weg steht und nicht seiner Meinung ist, mit seiner aufbrausenden Art niederzumachen, aufgeht, wird sich zeigen. Wir halten euch auf dem Laufenden.

©Getty Images

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