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Donald Trump: Führt ihn DAS zu seinem Untergang?

Von Silvia am Mittwoch, 3. März 2021 um 10:48 Uhr

Die Uneinigkeit innerhalb der republikanischen Partei spitzt sich zu und könnte dabei der Untergang von Führungsfigur Donald Trump bedeuten…

Jeder Präsident braucht seine Anhängerschaft, um als anerkannte Führungsperson zu überleben. Im Falle Donald Trump wurden seine republikanischen Genossen noch nie so hart auf die Probe gestellt wie in den vergangenen Monaten. Die eine Hälfte folgte der Wut und Hetzerei ihres abgetretenen Staatschefs, welche im Sturm auf das Kapitol mündete, und der Rest stellte danach seine Loyalität zum umstrittenen Politiker infrage. Entweder in Form von Schweigen oder einem klaren Votum gegen den Angeklagten im zweiten Amtsenthebungsverfahren, wodurch sich dieser Teil offensichtlich gegen eine neue Kandidatur ihres Ex-Präsidenten aussprach. Bei seiner ersten öffentlichen Rede am vergangenen Sonntag – nach seinem Sieg über den Impeachment-Prozess – hatte der Ehemann von Melania Trump nun einen Rachefeldzug gegen seine untreuen Kumpanen angekündigt. Doch dabei stößt er bei einer bestimmten Person auf Widerstand. Bedeutet dies sein politischer Untergang, wenn sein Parteirückhalt nach und nach hinter ihm zerbricht?

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Ist DAS Donald Trumps Untergang?

Noch scheint Donald Trump bei seinen republikanischen Anhänger der Mann der Stunde zu sein. Laut der Frankfurter Rundschau möchten ihn zwei Drittel seiner Gefolgsmänner weiterhin in der Führungsposition sehen. Dem Immobilienmogul ist das aber nicht genug – diejenigen, die ihre Treue nicht unter Beweis gestellt haben, sollen dafür büßen. Eines der schwarzen Schafe stellt sich nun gegen die Rachepläne des Ex-Präsidenten, was Segen oder Fluch für den Zusammenhalt der Republikaner bedeuten könnte. Doch dazu gleich mehr – es handelt sich um den Senator Lindsey Graham, der ein langjähriger Golfkumpane des 74-Jährigen ist und sich schon vor der ersten Präsidentschaftswahl 2016 nicht besonders überzeugt von seinem potenziellen Führungschef zeigte. Nachdem er ihm von dem Zeitpunkt trotzdem tadellos unterstützte, wurden infolge des Sturms auf das Kapitol seine damaligen Befürchtungen bestätigt – nämlich, dass er eine Gefahr für die Partei sein könnte. Laut des Nachrichtensenders CNN möchte sein skeptischer Komplize versuchen, Donald Trump in seinem Abrechnungsvorhaben zu bremsen, indem er ein konstruktives Gespräch mit ihm sucht und ihm vor Augen führt, welcher Weg der beste für die Partei sei. Grahams Widerstand steht also im Wunsch nach einer vereinigten Fraktion, doch wie schnell kann dieser Segen in einen Fluch umstürzen, wenn sein Führungsmann diese Art der Loyalität nicht wertschätzen kann?

Ⓒ Getty Images

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