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Donald Trump: Kommt er jetzt einfach so davon?

Von Marvena.Ratsch am Mittwoch, 27. Januar 2021 um 10:34 Uhr

Mitte Februar bekommt Donald Trump mit dem Amtsenthebungsverfahren gegen ihn noch einmal die Konsequenzen seiner Präsidentschaft zu spüren. Doch nun macht es allen Anschein, dass der 74-Jährige einfach so davonkommt...

Es ist nun eine Woche her, dass Donald Trump aus dem Weißen Haus ausgezogen ist und Joe Biden zum 46. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt wurde. In diesen vergangenen Tagen hat der neue Machtinhaber der USA bereits zahlreiche Dekrete und Beschlüsse unterzeichnet und versucht, die nachlässige Corona-Politik seines Vorgängers wieder hinzubiegen, um gegen die steigenden Fallzahlen anzugehen. Dagegen ist es um den Immobilienmogul mit der ikonischen Frisur ruhig geworden. Aktuell befindet sich der 74-Jährige mit seiner Familie in seinem Domizil Mar-a-Lago in Florida und wegen seines deaktivierten Twitter-Accounts bekommen wir (glücklicherweise) so wenig von ihm zu hören wie lange nicht mehr. Allerdings wird sich das in den nächsten Wochen garantiert ändern, denn Mitte Februar steht das Amtsenthebungsverfahren gegen ihn an, welches noch im Senat zur Abstimmung aussteht. Doch nun sieht es ganz danach aus, als würde der ehemalige Präsident (mal wieder) mit allem durchkommen und der Prozess zu seinen Gunsten verlaufen. Alle Infos dazu folgen nun!

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Bekommt Trump keine Konsequenzen zu spüren?

Die Stürmung des Weißen Hauses durch Trump-Anhänger zu Beginn des Januars war für die Demokraten der Tropfen, der das Fass zum überlaufen gebracht hat und so reichten sie einen erneuten Impeachment-Antrag mit der Anschuldigung "Anstiftung zum Aufruhr" ein. Nachdem im Kongress die Mehrheit für diesen stimmte, folgt Mitte Februar nun die endgültige Verhandlung im Senat. Sollte auch hier gegen Donald Trump entschieden werden, dann könnte der Republikaner beispielsweise keine politischen Ämter mehr bekleiden und sein Plan, 2024 wieder ins Rennen um die Präsidentschaft zu gehen, würde sich in Luft auflösen. Was für viele nach der gerechten Strafe klingt, könnte mit großer Wahrscheinlichkeit doch nicht eintreten. Denn nachdem der republikanische Senator Rand Paul einen Antrag mit dem Grund, das aktuelle Verfahren sei verfassungswidrig, stellte, erhielt er von 44 weiteren Republikanern Rückenwind. Zwar stimmte die Mehrheit aus fünf weiteren Republikanern sowie 50 Demokraten dagegen, sodass der Amtsenthebungsprozess weitergeht, doch diese Abstimmung lässt darauf deuten, dass Mitte Februar nicht die geforderte zweidrittel Mehrheit gegen Trump wählt. Paul verriet nach der Sitzung: "Das ist eines der wenigen Male in Washington, bei denen eine Niederlage tatsächlich ein Sieg ist. 45 Stimmen bedeuten, dass der Impeachment-Prozess bereits zu Beginn tot ist." Für den ehemaligen Präsidenten würde das bedeuten, dass er einfach so davonkommt und wir 2024 eventuell wieder den Slogan "Make America Great Again" zu hören bekommen... 

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