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Donald Trump: Setzt er jetzt alles aufs Spiel?

Von Julika am Donnerstag, 18. März 2021 um 10:35 Uhr

Die Präsidentschaft sollte ihm eigentlich viel Geld in die Kassen spülen, doch statt mit massig Kohle geht Donald Trump mit einem deutlichen Minus aus der Zeit im Weißen Haus. Hat er für den politischen Erfolg etwa auf die falsche Karte gesetzt?

Unternehmer, TV-Star, US-Präsident: Donald Trump inszeniert sich gerne als erfolgreicher Selfmade-Millionär mit einer Vielzahl sprudelnder Geldquellen. Sein genaues Vermögen ist dabei allerdings geheim. Alleine den Verdienst aus seiner Zeit im Weißen Haus muss der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten aus Transparenz dem Volk gegenüber offenlegen – und der hat es in sich! Denn entgegen Trumps potenzieller Vermutung, das Amt hätte ihm neben Ruhm und Ehre noch so einige Millionen mehr aufs Konto verfrachtet, geht der 74-Jährige aus seiner Zeit im Weißen zwar mit einem Sack voller Schlagzeilen, jedoch nicht mit mehr Geld heraus. Stattdessen vermuten Insider, dass sein Privatvermögen von 3 Milliarden auf 2,3 Milliarden, also um fast eine Milliarde Dollar, gesunken ist. Wie das bei einem üppigen Politiker-Gehalt von knapp 400.000 Dollar jährlich sein kann? Kurz gefasst: Donald Trump hat es überreizt.

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Aus diesem Grund ging Donald Trump das Geld flöten

Lange galt Trump als Leugner der Coronapandemie. Dies kostete ihn nicht nur so einige Wähler, sondern steuerte ihn, laut dem Bloomberg Onlinemagazin, auch in so einige Unkosten. Hotels sowie die angeschlossenen Restaurant- und Cateringbetriebe hielt der Unternehmer, der während seiner Amtszeit natürlich nicht selbst agieren konnte, lange am laufen. Ohne Besucher jedoch ein eindeutiges Minusgeschäft. Noch dazu gerieten die Einnahmen aus seiner Hotel- und Ressortsparte zwischen 2015 und 2020 mit minus 42 Prozent ohnehin in den freien Fall. Eigentlich ein normaler Verlauf der Wirtschaft und kein Problem, bürgen für anstehende Verbindlichkeiten in der Regel große Banken. Blöd nur, dass Donald Trumps Hetze und insbesondere der von ihm angezettelte Mopp auf das Kapitol nicht unbedingt gut bei Geldgebern angekommen ist. Genau aus diesem Grund hat die Deutsche Bank, die eine seiner größten Kreditgeber ist, die Geschäfte mit der 74-Jährigen gecancelt. Fazit: Der Unternehmer bürgt seitdem selbst mit knapp 330 Millionen Dollar. Die Marke Trump verliert also nicht nur politisch, sondern auch wirtschaftlich an Wert. Ob er für eine erneute Präsidentschaft das riskante Spielchen weiterführt?

©Getty Images

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