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Einreisestopp gekippt: Schwächt Donald Trump damit Joe Biden als Präsident?

Von Marvena.Ratsch am Dienstag, 19. Januar 2021 um 10:30 Uhr

Donald Trump macht bis zum Schluss das, was er will und vergangenen Montag verkündete er eine Lockerung der Einreisebestimmungen, die ursprünglich im Kampf gegen das Coronavirus entstanden. Könnte diese Handlung nun Joe Biden als Präsidenten schwächen?

Heute ist sein letzter Tag im Weißen Haus und statt nur noch die Koffer zu packen und sich nach der Einleitung eines zweiten Amtsenthebungsverfahrens bedeckt zu halten, versucht Donald Trump nach wie vor seine Position des mächtigsten Mannes Amerikas auszunutzen. Am vergangenen Montag ließ der 74-Jährige über eine offizielle Mitteilung nämlich verkünden, dass die verhängten Einreiseverbote für Nicht-US-Bürger aus Brasilien, dem Vereinigten Königreich sowie anderen europäischen Ländern, welche im Zuge der Coronapandemie verhängt wurden, ab dem 26. Januar aufgehoben werden sollen – obwohl sich die Situation rund um die Ausbreitung des Virus kein bisschen verbessert hat. Doch mit dieser Entscheidung könnte der Immobilienmogul, der nach seiner Zeit in Washington D.C. angeblich nach Florida ziehen will, nicht nur das Gesundheitssystem in den Vereinigten Staaten von Amerika schwächen, sondern auch die Präsidentschaft Joe Bidens. 

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Wie wird Trumps Entscheidung Bidens Präsidentschaft beeinflussen?

Aus seiner eigenen Partei hat Donald Trump nur milden Gegenwind erhalten, doch Joe Biden lässt sich nicht so einfach von den Machtspielen seines Vorgängers beeindrucken. Wie bereits angekündigt, will der künftige 46. Präsident der USA in seinen ersten Tagen im Weißen Haus die eine oder andere umstrittene Entscheidung seines republikanischen Gegenspielers rückgängig machen. Und genauso wird er es auch mit der am vergangenen Montag verkündeten Aufhebung des Einreisestopps handhaben. Das verriet die Sprecherin des 78-Jährigen direkt via Twitter: "Auf Anraten unseres medizinischen Teams hat die Regierung nicht die Absicht, diese Einschränkungen am 26.01. aufzuheben.". Gleichzeitig macht Jen Psaki deutlich, dass Joe Biden in eine ganz andere Richtung im Kampf gegen das Virus gehen will: "In der Tat, wir planen, die öffentlichen Gesundheitsmaßnahmen rund um internationale Reisen zu stärken, um die Verbreitung von COVID-19 weiter zu mildern." Statt die Position des künftigen Präsidenten zu schwächen, geht Trumps Machtspiel nach hinten los. Denn mit seiner Reaktion beweist der Mann von Dr. Jill Biden nur noch einmal zusätzlich, dass er sich nicht einschüchtern lässt und im Sinne der US-Amerikaner und deren Gesundheit handelt. 

©Getty Images

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