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EM-Boykott: Femen-Frauen entführt

Von GRAZIA am Montag, 18. Juni 2012 um 14:54 Uhr

Ganz Europa ist im Fußballfieber, doch es gibt auch eine Schattenseite der EM. Auf diese machen die radikalen Femen-Aktivistinnen lautstark und leicht bekleidet aufmerksam. Scheinbar zu laut, denn am Freitag wurden drei der Frauen entführt ...

Die Femen-Organisation beschuldigt die UEFA, durch die EM Sextourismus und Prostitution zu fördern. Außerdem protestieren die Feministinnen gegen die autoritäre Politik der Ukraine, Menschenhandel, Wahlbetrug und Korruption.

Am Freitag (16.06.) spitzte sich die Situation zu, als im EM-Spielort Donezk plötzlich drei Femen-Frauen spurlos verschwanden und erst am nächsten Tag wieder auftauchten.

Nun erbeben die Aktivistinnen schwere Vorwürfe gegen den ukrainischen Geheimdienst: Der Femen-Webseite zufolge sollen sie von Mitgliedern des Geheimdienstes verschleppt, verhört und verprügelt worden sein.

Alle Frauen sollen schon seit ihrer Ankunft in Donezk systematisch überwacht worden sein, ihre Büroräume sollen verwanzt worden sein und so standen sie angeblich unter ständiger Überwachung.

Doch nicht genug damit: Nun werden sie auch noch von Donezks Bürgermeister Alexander Lukjantschenko verspottet, der sagt: "Die Frauen aus der Donbass-Gegend sind viel schöner als diese Frauen".

Die Aktivistinnen stellen sich jedem Widerstand, weitere Proteste haben sie schon angekündigt und so werden sie bald wieder mit Provokation und viel nackter Haut auf sich und ihre Ziele aufmerksam machen.

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