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Emma Roberts: Die traurige Geschichte ihrer Schwangerschaft

Von Leonie am Freitag, 11. Dezember 2020 um 12:30 Uhr

Da ist aber jemand im Glücksrausch: Emma Roberts postet auf Instagram gerade ein süßes Babybauchbild nach dem anderen. Kann man aber auch gut verstehen. Nach einer Schock- Diagnose fand sich die Schauspielerin bereits damit ab, niemals Mama zu werden.

Der sogenannte Schwangerschaftsglow, so sagt man, zeige sich besonders in den letzten drei Monaten vor der Geburt. Werdende Mütter kriegen dann dieses großartige Glühen! Schauen Sie sich doch nur mal Emma Roberts an. Die 29-Jährige strahlt derzeit auf ihren Insta-Pics mit der kalifornischen Sonne um die Wette. Vielleicht haben die Glückshormone bei ihr ja doppelte Arbeit geleistet, denn dass die Schauspielerin überhaupt ein Kind erwartet, grenzt an ein Wunder. In einem Interview verriet sie, dass sie unter Endometriose leidet, einer Unterleibserkrankung, bei der sich Entzündungen innerhalb und außerhalb der Gebärmutter entwickeln. Dadurch können innere Organe erheblich geschädigt werden.

 

 

Warum Emma Roberts Schwangerschaft einem Wunder gleicht

Unter anderem ist Unfruchtbarkeit die Folge. "Als ich erfuhr, dass ich Endometriose habe und vielleicht keine Kinder bekommen kann, war ich wie gelähmt. Es hat sich so niederschmetternd angefühlt, und ich hatte seltsamerweise den Eindruck, etwas falsch gemacht zu haben“, erzählt die Nichte von Julia Roberts. Die Diagnose bekam sie erst vor ein paar Jahren – obwohl sie schon als Teenie regelmäßig starke Unterleibsschmerzen hatte. Ein typisches Symptom für Endometriose. "Ich hatte immer heftige Krämpfe während meiner Periode. Es war so schlimm, dass ich oft nicht zur Schule gehen konnte oder, später dann, Meetings absagen musste. Aber als ich meinem Arzt davon erzählte, dachte er wohl nur, dass ich übertreibe." Erst ein anderer Mediziner stellte später fest, dass Emma tatsächlich krank war. "Doch die Endometriose hatte sich schon auf meine Fruchtbarkeit ausgewirkt. Mir wurde geraten, meine Eizellen einfrieren zu lassen und mich nach Alternativen umzuschauen", erinnert sie sich.

 

 

Das Verrückte: Vielen Frauen geht es wie Emma. Sie erfahren erst spät von ihrer Endometriose, da die Krankheit zwar weitverbreitet, aber nur schwer zu diagnostizieren ist, da das Beschwerdebild so unterschiedlich ist und es keinen Test gibt. Deswegen sei es so wichtig, darüber zu sprechen, betont der "Holidate"-Star: "Ich habe angefangen, mich anderen Frauen zu öffnen, und war dankbar, dass ich nicht alleine war." Für Emma Roberts gab es ein Happy End: Sie wurde schwanger, als sie schon mit dem Thema abgeschlossen hatte. Ihr Fazit: "Diese Schwangerschaft hat mir gezeigt: Das Einzige, was man wirklich planen kann, ist, nichts zu planen."

Text: Selina Jüngling

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